Donnerstag, 19. April 2018

Was goggle bzw. blogger zur DSGVO sagen

Irrigerweise war ich der Meinung, dass der Seitenbetreiber, nämlich blogger also google, auch dafür verantwortlich ist, welche Daten gespeichert werden. Denn ich kann darauf keinerlei Einfluss nehmen, habe die diversen Funktionen nicht programmiert, kann daraus auch keine Daten auslesen, habe keine Möglichkeit der Beeinflussung, etc.


Nun, blogger sieht das anders: es ist alles total unser Bier, wir müssen uns um alles kümmern und wenn wir hier einen Blog betreiben, nehmen wir das zur Kenntnis.

https://www.google.com/about/company/consentstaging.html

Gut zu wissen,  damit steht mein Entschluss fest. Ich gehe. Schade, aber notwendig.

Weiß jemand, wie das bei anderen Plattformen aussieht, wordpress zum Beispiel? Man kann mit einem Blog ja auch umziehen, wenn es bessere oder sicherere Konditionen gibt. Self-hosting kommt für mich nicht in Frage, dafür habe ich weder Zeit noch Möglichkeiten.

Hier habe ich ein paar andere wunderbare Blogs gesammelt, die ebenfalls im Mai adieu sagen werden oder zumindest stark darüber nachdenken. Unter den meisten Posts gibt es auch hochinteressante Diskussionen oder Infos von denen, die es doch versuchen und den Blog umbauen. Interessant für uns alle. Noch darf ich Links setzen....

http://heidis-gruene-ecke.blogspot.co.at/2018/04/ist-das-das-aus-fur-uns-blogger.html

https://elfenrosengarten.blogspot.co.at/2018/04/einfach-schluss-machen.html

https://annaskreativblog.blogspot.co.at/

https://www.blogger.com/blogin.g?blogspotURL=https://elderbeary.blogspot.co.at/2018/04/datenschutz-oder-was.html

https://siegella.blogspot.co.at/

https://www.blogger.com/blogin.g?blogspotURL=http://hillsidegarden.blogspot.co.at/2018/04/machts-gut.html

https://gartenbienchen14.blogspot.co.at/

https://www.blogger.com/blogin.g?blogspotURL=https://meingartenundich.blogspot.co.at/

http://www.licht-trifft-schatten.de/2018/04/06/mein-blog-ist-dann-mal-weg/

https://gartendeko-blog.blogspot.co.at/

Es sind noch hunderte Blogs mehr, ich kann nicht alle verlinken, aber ihr seht alle, wohin die Reise geht. Wie unendlich schade um so viel kreatives Potential!

Haben wir kleinen Blogs noch eine reelle Chance? Meiner Meinung nach sagt die Richtlinie von google schon alles aus. Sie rechnen definitiv zumindest anfänglich mit Abmahnungen und Strafen und wälzen vorsorglich alles auf die user ab. Man muss nur einen winzigen Punkt nicht beachten, und schon kann es Probleme geben. Kann, wird vielleicht nicht, aber wer weiß das schon? Ich bin keine Juristin, kann auch keine dafür bezahlen, meinen Blog sicher zu machen, und  - ganz ehrlich - auch die Juristen schwimmen derzeit ziemlich unsicher dahin. Keiner weiß, was kommen wird.

Also: blogger und google sind für den Datenschutz eines Blogs nicht verantwortlich, das ist die Quintessenz des heutigen Posts, auch wenn sie die Tools zur Verfügung stellen, die diese Daten sammeln. Jeder muss die Daten selbst schützen, nach sämtlichen Regeln und kann bestraft werden, wenn er das nicht tut. 

Wichtig: google sammelt über die Blogs REGELMÄSSIG Daten und VERARBEITET diese auch KOMMERZIELL - das sind die beiden Grundbausteine, die zur Anwendung der DSGVO führen. Gilt also für ALLE Blogs, ohne Ausnahme, egal wie klein oder wie privat, wenn sie öffentlich sichtbar sind. Zumindest hat mir das eine befreundete Juristin so erklärt.

Wusstet ihr, dass google automatisch in deinen Blog ein Script von google adsense lädt, auch wenn du selbst es noch nie benützt hast und keine Anzeigen schaltest? Genau HIER liegen die vielen Fallen, wir wissen doch gar nicht, was mit den Daten unseres Blogs passiert und was genau geladen wird! Man kann es händisch ausschalten, aber dazu muss man erst einmal wissen, dass es da ist und dann auch noch genügend Programmierkenntnisse haben!


Wenn ich also aktiv sämtliche widgets etc. entferne, keine Kommentare und keinerlei Interaktion am Blog zulasse, etc., so sammelt google trotzdem regelmäßig Daten zur kommerziellen Nutzung. Dessen sollten wir uns bewußt sein.

Zur Zeit gibt es noch keinen Vertrag mit blogger oder google, der der DSGVO entspricht. Angeblich arbeiten sie daran. Mal sehen. Ich persönlich sehe aufgrund der vielen ungelösten Fragen derzeit kaum eine Möglichkeit, einen blogspot - blog sicher und datenschutzkonform zu machen. Bei wordpress dürfte es anders aussehen, was diverse Foren so berichten. Ich werde dranbleiben.

Bitte weiterhin um Kommentare und Diskussionen. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, unsere wunderbare kleine Bloggerwelt zu erhalten. Die Welt, in die ich eintauche, wenn ich meinen Vormittagskaffee trinke und eine kleine Pause von meinen Plänen und Geschäftsemails mache. Meine Welt von Ideen, Garten, Handarbeiten, DIY und Rezepten - einfach, unprofessionell und mit so viel Herz und Liebe!

Wie ihr seht, liegt mir das Thema sehr am Herzen, denn eigenlich WILL ich NICHT gehen. Und schon gar nicht will ich, dass so viele andere Blogs gehen. Darum der mittlerweile dritte Post dazu....

Mit liebem Gruß
Marie

Mittwoch, 18. April 2018

Das große Blogsterben der kleinen Blogs - wie soll das weitergehen?

Meine Lieben, diese DSGVO ist ja noch viel schlimmer als angenommen. Nicht die Verordnung an sich, aber die Unsicherheiten aufgrund der völlig unverständlichen Richtlinien. Ist es euch auch schon aufgefallen? Wie viele kleine nette Blogs plötzlich vom Netz gegangen sind?


Mir fehlen weniger die großen schön gemachten Blogs, die an der Grenze zur Professionalität agieren. Die versuchen scheinbar, sich zu arrangieren, mit derzeit noch unklaren Perspektiven, aber sie sind zumindest noch da. Aber die kleinen, feinen, privaten, ganz persönlichen Blogs, die sind plötzlich offline. Und das tut richtig weh.

Mein Blog ist auch so ein kleiner, ich habe auch keinerlei Ambitionen ihn zu vergrößern, aber nach fünf Jahren hänge ich an ihm. Und an meinen lieben Leserinnen und Kommentatorinnen.

Ich habe jetzt versucht, den Blog datenschutzkonform zu machen, werde ihn aber, so wie ich es jetzt abschätzen kann, im Mai auch zumindest zeitweilig offline schalten. Dann kann ich in Ruhe beobachten, was passiert, ob es bei anderen Blogs zu Abmahnungen kommt oder nicht - eventuell komme ich dann wieder online, je nachdem. Oder ich starte ein anderes Projekt, es muss ja nicht unbedingt ein Blog sein.

Auf instagram könnt ihr meinen Projekten aber weiterhin folgen, denn wer dort kommentiert, hat jederzeit die volle Kontrolle über seine Daten und ich bin dort ebenso nur Nutzer wie jeder andere. Alle Pinterest - Links zu meinen Blogposts werde ich allerdings ebenfalls vom Netz nehmen, denn was bringen tote Links.

Was macht ihr? Wer ist noch da? Und wer wird noch abschalten?

Mit liebem Gruß

Marie

Dienstag, 17. April 2018

DSGVO und mein Blog - bitte noch um zahlreiche Kommentare, solange wir das noch dürfen!

Als Kleinunternehmerin musste ich mich schon mit der DSGVO auseinandersetzen, für alle, die nicht wissen, was sich hinter diesem Ungetüm verbirgt: manche Firmen und auch Staaten dürfen ganz legal deine privaten Daten ausspionieren und verkaufen (oder machen das ganz einfach illegal), aber wehe, du als winzigkleines Unternehmen legst nicht genau fest, was mit den paar Daten deiner paar Kunden passiert, dokumentierst alles und was weiß der Teufel was noch. Dann kommt die große Strafe!


Gut, auch Blogger sind davon betroffen, da ich meinen Blog aber nicht aufgeben möchte, muss ich erstmals ein paar Änderungen einführen, solange nicht klar ist, wohin der Weg gehen wird. Was ich auf keinen Fall riskieren will, ist eine saftige Strafe für ein Hobby, das bisher keinen Cent an Gewinn abgeworfen hat. Es könnte aber, also gilt das für uns alle.

Die aktuelle Linkparty wird die letzte sein, leider. Ebenso wird es ab Mai vorerst keine Kommentarfunktion mehr geben und auch kein Kontaktformular. Überall gebt ihr Daten preis, die ich sichern und dokumentieren müsste, sorry, das kann ich nicht.

Die Pinterest Seite mit den vielen tollen Pins der letzten drei Jahre und euren Superideen werde ich auf privat schalten, dann kann sie niemand mehr sehen. Sollte sich die Regelung einpendeln, kann ich all diese Maßnahmen ja wieder rückgängig machen.

Weiters werde ich auch alle widgets deaktivieren müssen, die in irgendeiner Form aufzeichnen, wer hier so mitliest, also leider auch meine Blogroll (die wirklich oft angeklickt wird!), die Kommentare in der Seitenleiste, den Zähler, google +, meine follower, etc.

Ich erkläre hiermit zwar unmissverständlich, dass ich diese Daten weder sammle noch verarbeite, schon gar nicht regelmäßig, aber ich könnte das tun.... - die Sache ist mir echt zu heiß! Ich habe keinen Newsletter und die privaten Mails, dich ich immer wieder mit einigen ausgetauscht habe, werde ich auch löschen.

Mal sehen, was wie laufen wird, wenn die ersten Abmahnungen bei anderen Blogs eintreffen (und im Bloggerland erfährt man ja gottseidank sofort davon), muss ich den Blog eventuell privat schalten. Aber damit würden alle unsere Blogs sterben, das wird google sicher nicht wollen, ich denke, die Leute dort werden eine Lösung finden, ebenso die vielen Widget und Linkparty Anbieter. Im Prinzip müsste ich mit jedem dieser Dienste (die ich teilweise ja nicht einmal wirklich kenne), eine Vereinbarung abschließen - nein danke! Dazu habe ich weder Zeit noch Lust noch das Wissen.

Mein Blog wird also nur in sehr abgespeckter Version zu sehen sein, leider, wobei es mir vor allem um die vielen tausend Kommentare leid tut, die ihr in den letzten fünf Jahren hinterlassen habt. Unter manchen meiner Posts finde ich ganze Diskussionen. Soooo schade!

Das Hauptproblem bei Linkpartys und Kommentaren stellt dar, dass jeder, der jemals mitgemacht hat, im Prinzip das Recht hat, die Sachen nachträglich zu löschen oder Aufzeichnungen verlangen kann, was ich mit den Daten gemacht habe (na nix natürlich), auch wenn er a priori die Einwilligung zur Veröffentlichung gegeben hat. Das ist de facto nicht möglich, das wissen wir alle, sonst sind wir alle nur mehr damit beschäftigt, irgendwelche alten Posts zu durchsuchen um irgendetwas zu löschen. Manchmal frage ich mich schon, was sich die diversen Spezialisten so überlegen...

In den nächsten vier Wochen werde ich meine Blogposts und Seiten dahingehend überarbeiten, dass keinerlei private Daten von irgendjemandem mehr dort aufscheinen. Somit fallen leider auch viele Links weg, sorry! Wie viele von euch habe ich auch gelegentlich adsense Anzeigen geschaltet oder amazon affiliate links verwendet. Diese werde ich alle löschen.Vielleicht ganz gut, das speckt den Blog nach fast fünf Jahren etwas ab und ich kann mich auf wesentliche neue Inhalte konzentrieren.

Ich habe bei meinem Blog von Anfang an darauf geachtet, keine wie auch immer gearteten Rechtsverletzungen zu begehen, ich habe niemals fremde Bilder unerlaubt gepostet oder Inhalte geklaut. Insoferne bin ich auch noch nie abgemahnt worden, gerügt worden oder habe eine böse Nachricht von jemandem bekommen, dass ich seine Rechte verletzen würde, geschweige denn ein Anwaltsschreiben. Ich möchte jetzt ganz bestimmt nicht damit anfangen!

Wie macht Ihr das? Worauf muss ich noch achten? Derzeit könnt ihr noch kommentieren, bitte um zahlreiche Beiträge zu diesem für uns wichtigen Thema.

Mit liebem Gruß

Marie


Baukosten und die Problematik der "billigen" Firmen

Vor einigen Tagen sah ich abends fern, "Bildungsfernsehen", es lief "Pfusch am Bau". Einige kennen diese österreichische Sendung bestimmt, konkret geht es um Menschen, die bei einem Bausachverständigen Hilfe suchen, weil sie von Firmen betrogen wurden, Baumängel auftreten, Firmen in Konkurs gegangen sind und vieles mehr.

Die Sendung ist recht nett und unterhaltsam, manchmal ziemlich trivial, aber eigentlich recht gut gemacht. Vieles, das man dort sieht, ist tatsächlich im täglichen Baugeschäft ein Problem und wird auch Laien gut vermittelt.


In der letzten Sendung ging es in einem Beitrag um eine junge Frau, die ein kleines gemietetes Haus komplett renovieren wollte, soweit ich verstand mit einem Budget von knapp 65.000 Euro. Die Baustelle erinnerte mich frappant an meine eigene, daher sah ich mit besonderer Aufmerksamkeit zu.

Eine Firma aus dem EU - Ausland bot ihr die Leistungen um diesen Preis an - und hier schrillten bei mir alle Alarmglocken, denn dieser Totalumbau mit Renovierung und Zubau waren um diesen Preis unter gar keinen Umständen zu bekommen. Nicht in Österreich, nicht im EU-Ausland, der Preis deckte nicht einmal die Materialkosten, geschweige denn die Arbeitszeit. Nur: woher soll das ein Laie wissen?


Es kam, wie es kommen musste, die Baufirma erschien irgendwann nicht mehr auf der Baustelle, hinterließ eine totale Ruine, das Geld ist weg, das restliche Budget reicht nicht einmal für das Nötigste, das Haus kann in diesem Rohbauzustand auch nicht an den Eigentümer zurückgegeben werden, eine absolute Katastrophensituation. Wohlgemerkt, die Dame beauftragte in gutem Glauben eine Fachfirma, keine Pfuscher!!!

Hier beginnt die Katastrophe und die Falle, in die derzeit so viele private Bauherren tappen. Mit viel zu geringem Budget wollen sie ihre Immobilie bauen oder sanieren, kalkulieren knappest und ohne Reserven, beauftragen Firmen, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen und die genauso schnell wieder mit der Anzahlung verschwunden sind oder zumindest im Laufe des Baues feststellen, dass das Budget auf keinen Fall reicht und entsprechende Zusatzforderungen stellen.


Meine persönliche Erfahrung - und auch die Kostenschätzung des Bausachverständigen im Fernsehen - lagen bei mindestens dem dreifachen Preis. Bumm!!! Das muss man erst einmal verkraften.

Daher mein dringender Appell an alle künftigen Bauherren: stellt das Projekt von Anfang an mit Hilfe eines guten Planers auf solide finanzielle Beine. Natürlich kann man sich billigere Firmen suchen und das beste Angebot auswählen, aber man sollte dabei auch als Laie ein paar Zahlen im Hinterkopf behalten.

Meine ganz groben, völlig frech dargestellten Zahlen, mit denen man einmal kalkulieren kann.

Generell: wenn alle Zahlen vor Baubeginn auf dem Tisch liegen, alle Angebote da sind, dann MUSS das vorhandene Budget noch 30% größer sein als diese Kostenschätzungen. Das nennt man Reserve und in 99% der Baustellen braucht man diese auch. Eine Baustelle ist immer ein Überraschungspaket, eine einmalige Sache, und trotz bester und genauester Planung kann man manches nicht voraussehen. Daher: 30% Reserve! Pflicht!!!

Wenn man eine Wohnung umbauen möchte, angenommen eine Eigentumswohnung in bewohnbarem, aber abgewohntem Zustand aus den 1970-er Jahren, so muss man mit ca. 600 Euro pro m2 Renovierungskosten rechnen. Das umfasst eine Sanierung der Haustechnik wo erforderlich, neue Sanitärbereiche, neue Böden, eventuell neue Türen und Fenster, Wände sanieren und eine neue Eingangstüre. Ist die Wohnung klein (unter 50 bis 60 m2), schlagen die Kosten für Haustechnik und Sanitärbereiche stärker zu Buche, dann sind mit etwa 800 Euro pro m2 zu rechnen.

Eine Renovierung einer sehr alten Wohnung, zb in einem Gründerzeithaus, wo die komplette Haustechnik hergestellt werden muss, eventuell der Grundriss geändert werden soll, etc. schlägt sich mit 1000 bis 1500 Euro pro m2 zu Buche. Etwa 2000 Euro pro m2 kostet der Ausbau eines Rohdachbodens in einem alten Haus, wenn Dachstuhl und Dachdeckung in Ordnung sind.

Ein Einfamilienhaus - Neubau ohne Grundstück, ohne Nebenkosten und ohne Spezialitäten kostet rund 2500 bis 3500 Euro pro m2. Ohne Einrichtung, ohne Planungskosten, etc. Generell gilt: die Baukosten lassen sich signifikant NUR über die Fläche reduzieren, NICHT über Ausstattung etc. Also eher etwas kleiner bauen, dafür solide und im finanziellen Rahmen.

Mein Tipp: um die Kosten zu schätzen, lohnt es sich, vorab einmal Betriebe vor Ort zu kontaktieren - und davor einen Blick ins Firmenbuch zu werfen. Diese Betriebe sind meist mit den Gegebenheiten vertraut und kennen die ortsüblichen Preise. Wenn dieser erste Kostenvoranschlag weit jenseits der finanziellen Möglichkeiten liegt - vergiss das Projekt in dieser Form!!!

Natürlich wird jeder danach versuchen, die Arbeiten billiger zu bekommen oder Angebote nachzuverhandeln, das ist durchaus legitim, aber die Preise der ortsansässigen Firmen geben einen ersten guten Überblick über die Größenordnung des Finanzbedarfs. Hätte die Dame aus der Sendung einen lokalen Baumeister kontaktiert, dann hätte dieser die Baukosten vermutlich so realistisch geschätzt, dass es niemals zu dieser schrecklichen Situation gekommen wäre. Wahrscheinlich hätte die Dame sogar von dem Projekt Abstand genommen.

Zwangsversteigerungen nehmen leider zu und Banken werden zunehmend schneller ungeduldig, wenn man ein Projekt nicht zu Ende bringen kann. 

Also: entweder selber machen, wo erlaubt und möglich, oder gut planen und kalkulieren, wo man einen Fachbetrieb zuziehen muss. Mehrere Meinungen und Angebote einholen. Wenn ein Angebot extrem viel teurer ist als die anderen, heißt das oft, dass die Firma den Auftrag nicht übernehmen möchte (meist aus Kapazitätsgründen, sie hat vielleicht gerade keine Zeit dazu). Wenn ein Angebot allerdings mehr als 30% billiger als der Durchschnitt ist, dann stimmt damit etwas nicht. Also genau hinschauen!!!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Montag, 16. April 2018

Pikante Muffins mit Tarte - Teig

Vor einigen Tagen fand eher ungeplant ein Tarte - Teig den Weg in meinen Einkaufswagen. Eigentlich wollte ich Pizzateig kaufen, der Tarte - Teig lag im falschen Regal und ich schaute nicht so genau hin... man kennt das ja...

Da ich definitiv keine Tarte machen wollte und außerdem noch jede Menge Resterln hatte (die ich eigentlich auf die Pizza legen wollte), surfte ich ein wenig herum und fand eine Idee, den Tarteteig in Muffinformen zu legen und zu füllen.


Klang gut, fand ich, gesagt getan, das Ergebnis war lecker und schnell fertig.

Für rund 12 mittelgroße Muffins.

1 Tarte - Teig

Für die pikante Creme
1 Becher Creme fraiche
2 Eier
Gewürze nach Belieben, ich verwendete Salz, Pfeffer und frische Kräuter


Als Füllung
Was der Kühlschrank so hergibt. Bei mir waren es ein paar Champignons aus der Dose, etwas Schinken, zwei Tomaten, ein hartgekochtes Ei, ein paar Speckwürfel und ein halber Paprika. Alles klein würfeln und vermischen.


Creme gut verrühren, Muffinformen mit Tarte - Teig auslegen, die Füllung hineingeben und die Creme darübergießen. Bei 180°C ca. 20 min backen, mit Parmesan bestreuen und heiß servieren.


Guten Appetit!

Linkparty Von Tag zu Tag #18 ist offen. Mach mit.

Auf Pinterest gibt es die "Zusammenfassung" der letzten 17 Linkpartys hier auf meinem Blog. Mehr als 200 tolle Projekte von kreativen Bloggerinnen. Schau vorbei.


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!