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Freitag, 11. August 2017

Frisches Gemüse im Winter

Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich schon von Anfang an versuchte, die Gemüsesaison möglichst lange auszudehnen. Mittels Frühbeet, Hochbeet, verschiedenen Salaten, Zwiebel im Winter gelang mir das eigentlich recht gut, aber ich hielt es meist für einen glücklichen wetterbedingten Zufall.


Vor einigen Wochen stolperte ich an einem wunderbaren heißen Junisonntag über einen Artikel in der Gartenkralle (Presse Sonntagsausgabe vom 18.6.2017), die ich generell regelmäßig mit großer Begeisterung lese. So, jetzt habe ich mich als konservativer Presseleser geoutet. Macht nichts. Zurück zum Thema.


Ute Woltron berichtete in diesem wunderbaren Artikel über einen neuen Trend zum ganzjährigen Gemüseanbau. Ursprünglich kam diese Idee aus Amerika, wurde aber vom Leiter der Abteilung Gemüsebau in der Gartenbauschule Schönbrunn, Wolgang Palme, aufgegriffen und an unser Klima adaptiert. Seit vielen Jahren experimentiert er mit Gemüse und Kräutern, die ohne viele Hilfsmittel in Wien und Umgebung ganzjährig angebaut und beerntet werden können.

Schnell im Lieblingsbuchgeschäft hineingeschaut und das dazugehörige Buch gekauft. Ein dicker Schmöker, sicherlich nicht zum durchlesen, eher zum durcharbeiten, aber spannend von Anfang bis zum Ende.

Fazit daraus: in unserem Klima lassen sich ganzjährig zahlreiche Gemüse und Kräutersorten anbauen, natürlich kaum Fruchtgemüse, dafür ist es zu kalt und die Tage sind zu kurz. Für Kräuter, Salate und einige Wurzelgemüse hingegen gibt es ausreichend gute Bedingungen, um das ganze Jahr zu ernten.


Meine bisherigen mehr zufälligen und völlig unsortierten Erfahrungen gibt es hier und hier und hier zu lesen. Dieses Jahr werde ich die Sache ein wenig professioneller angehen, vor allem mit entsprechenden Wintersorten und rechtzeitiger Aussaat. Die ersten Samentütchen sind schon da.


Wer hat schon Erfahrung mit konsequentem Gemüseanbau im Winter? Würde mich wirklich interessieren! Mir reicht es eigentlich schon, wenn ich alle paar Tage frisches Grün zu den Mahlzeiten reichen kann und immer ausreichend Kräuter bereitstehen. Mal sehen, ich berichte weiter, die Herbstsaaten müssen nächste Woche ins Beet.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Artikel enthält affiliates, ist aber nicht gesponsert. Alle Meinungen sind zu 100% meine eigenen.


Montag, 5. Dezember 2016

Struktur im Wintergarten

Wenn ich mich an die Gärten meiner Kindheit im Winter erinnere, so habe ich vor allem etwas noch genau vor Augen: schwarze leere Beete und kahle Sträucher und Bäume. Mit absoluter Akribie wurde im Herbst alles abgeschnitten, abgerecht und sauber gemacht. Kein Blatt lag auf den Beeten, keine abgestorbene Staude war vorhanden, alles war aufgeräumt und leer. Es gab nur wenige immergrüne Pflanzen, die Gärten waren hauptsächlich Nutz- und Blumengärten.


Mit den modernen Gartenmethoden hat sich viel geändert, vor allem, dass im Herbst nicht mehr alles abgeschnitten werden muss. Laub darf unter den Sträuchern liegen bleiben und bietet vielerlei Getier warmen Unterschlupf für den Winter. Durch Schnee und Nässe zerfällt es zu fruchtbarstem Kompost - eine wahre Wohltat für den Gartenboden und alle Pflanzen.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ausflüge: Schwimmbäder in Wien und Umgebung JUBILÄUM - DER 100. Post!

Das ist mein Post - Jubiläum! Der 100. Post! 
Danke an alle, die so eifrig mitlesen!

Das milde Herbstwetter ist vorbei. Gottseidank habe ich schon die Wintersachen herausgeräumt. In der Früh hatte es heute unter 5°C. Leider. Also ist ausflugsmäßig wieder vermehrt das Indoor-Programm angesagt. Und da bieten sich natürlich Schwimmbäder an.




Wir sind nämlich Wasserratten. Lange Zeit hatten wir den Luxus eines großen Gemeinschaftspools in unserem früheren Wohnhaus, aber diese Zeiten sind vorbei. Jetzt haben wir zwar einen großen Garten mit Gartenteich, einen Pool werden wir allerdings nicht graben.

Also gehen wir gerne in Wien und Umgebung in die diversen Hallen- und Freibäder. Hier findest du eine Übersicht über die Bäder, die Ausstattung und für welche Altersklasse das Bad besonders geeignet ist.

Heute schreibe ich nur über die Hallenbäder, wenngleich die meisten Bäder auch ein angeschlossenes Freibad haben. Aber derzeit ist ja wirklich keine Saison dafür.

Fotos gibt es diesmal keine, in den Bädern darf ja nicht so einfach fotografiert werden. Aber auf den diversen Homepages sind aber überall auch Bilder zu finden.



 

Hallenbad Hietzing

Link zum Hallenbad Hietzing

Nett, familiär, klein. Ein warmes Babybecken, ein mittelgroßes Nichtschwimmerbecken für Kinder, ein mittelgroßes Becken für Schwimmer. Ansonsten gibt es keinerlei Attraktionen für Kinder. Das Nichtschwimmerbecken ist sehr oft von diversen Baby- und Kinderschwimmkursen belegt, im Schwimmerbecken sind immer mindestens zwei bis drei Bahnen für Vereine abgetrennt. Damit bleibt relativ wenig Platz für private Schwimmer übrig.
Die Garderoben, Duschen, etc. sind sauber und funktionstüchtig.

  • für ganz kleine Kinder, die nur plantschen wollen - recht gut geeignet, das Babybecken liegt in einer ruhigen Ecke
  • für größere Kinder - bedingt geeignet. Das Nichtschwimmerbecken ist zwar lustig, aber sehr oft belegt, ausweichen kann man nicht
  • für Schwimmer - bedingt geeignet, es ist einfach ziemlich wenig Platz

Was mir noch aufgefallen ist: Wasser- und Lufttemperatur liegen unter dem sonst üblichen Durchschnitt. Oder anders gesagt: ohne Bademantel ist es auch in der Halle ziemlich kalt.

Preis: 2 Erwachsene + 2 Kinder 13 Euro (Badedauer 5 Stunden).


Hallenbad Döbling

Link zum Hallenbad Döbling

Gleiche Bauweise, gleiche Ausstattung wie in Hietzing. Und somit auch die gleichen Bedingungen. Nur ist es in Döbling nicht ganz so kalt.

Preise wie im Hallenbad Hietzing.

 

Hallenbad Perchtoldsdorf

Link zum Hallenbad Perchtoldsdorf


Relativ groß, allerdings gibt es nur ein Becken für Schwimmer und Nichtschwimmer. Im seichten Bereich kommen sich diese beiden also immer ein wenig in die Quere, aber man kann meist gut ausweichen. Whirlpool und nettes Kleinkinderbecken, Kleinkinder - Wasserrutsche und große Wasserrutsche für mutige kids.
  • für ganz kleine Kinder - sehr gut geeignet. Kleinkinderbecken in einer ruhigen Ecke, rundherum genügend Sitz- und Liegemöglichkeiten für Mamas und Papas
  • für größere Kinder - sehr gut geeignet. Die Wasserrutsche ist super
  • für Schwimmer - gut geeignet, es ist eigentlich immer ausreichend Platz. Man muss nur ein wenig aufpassen
Bonus: das Bad in Perchtoldsdorf ist warm! Sehr warm sogar, vor allem die Lufttemperatur! An kalten Wintertagen ist das sicher ein Bonus, vor allem mit kleinen Kindern.

Preis: 2 Erwachsene + 2 Kinder mit NÖ Familienpass 9 Euro (Badedauer 3 Stunden). Das ist wirklich günstig!




Maries Tipp!

Hallenbad Hütteldorf (ehemaliges Waldbad Penzing)

Link zum Hallenbad Hütteldorf

Tolles Erlebnisbad, großes Sportbecken, riesiges Erlebnisbecken, Whirlpool, Rutsche, Kanal. Das Lieblingsbad meiner Buben.

Für alle Altersstufen und Schwimmgelüste bestens geeignet. Außerdem ist die Lufttemperatur vor allem im oberen Bereich sehr warm. Ein richtiges Schwimm-Paradies. Im Erlebnisbecken ist auch die Wassertemperatur sehr angenehm warm.

Duschen etc. sauber, die Garderoben sind allerdings gemischt und ein wenig unübersichtlich. Das ist aber das einzige Manko!

Preis: 2 Erwachsene + 2 Kinder 13 Euro (Badedauer 5 Stunden). Ein Superpreis für dieses Angebot!

 

Römertherme Baden

Link zur Römertherme Baden

Wunderschöne Badelandschaft zu einem geschmalzenen Preis. Aber hin und wieder (nicht allzu oft, das wird zu teuer!) gönnt man sich diesen Luxus gerne.
Großes Sportbecken, großes Erlebnisbecken, Schwefelbecken, Whirlpool, wirklich ein tolles Angebot.

Die Römertherme ist vor allem für kleine Kinder  und Schwimmer toll geeignet. Es fehlen nämlich die Attraktionen für größere Kinder und Teenager völlig, damit geht es im Bad immer ruhig zu. Die Wassertemperatur im Erlebnisbecken ist angenehm warm, im Sportbecken sportlich kalt. Das Schwefelbecken hat fast 36°C.

Dieses Bad war unser Lieblingsbad, als die Kinder sehr klein waren. Allerdings konnten wir es uns nicht allzu oft leisten.

Im Rahmen von diversen Aktionen mit dem NÖ Familienpass gibt es auch immer wieder ermäßigte Eintritte.

Besonders toll ist die abendliche Beleuchtung der Becken. Eisblau im Sportbecken und türkis im Erlebnisbecken. Super!

Preis: 2 Erwachsene + 2 Kinder 38,30 Euro (Badedauer 3 Stunden). Schluck!



Stadtbad Mödling

Link zum Stadtbad Mödling

Nettes Hallenbad mit vielen Attraktionen. Sportbecken, Whirlpool (sehr groß und warm), Babybecken, Wasserrutsche. Ein großer Nachteil ist, dass die Wasserrutsche direkt ins Sportbecken mündet. Damit geht es dort immer sehr wild zu. Das Kleinkinderbecken ist in einer ruhigen - aber leider sehr dunklen - Ecke untergebracht und damit wenig attraktiv.

Toll ist der große und sehr warme Whirlpool. Außerdem ist es sicherlich das architektonisch attraktivste Bad.
In den Garderoben gibt es kleine Laufställe, in die man die Kinder setzen kann, wenn man sich selbst umzieht. Super! Im Sommer, auch an kalten Tagen, ist das Hallenbad allerdings nicht geöffnet.

Für Kinder gut geeignet, für Schwimmer weniger. Und im großen Becken muss man auf Kindergarten- und Volksschulkinder sehr gut aufpassen, es geht dort immer wild zu.

Preis: 2 Erwachsene + 2 Kinder 13,60 Euro (Badedauer 3 Stunden).



 
Viel Spaß beim Schwimmen!

Marie

Der Artikel spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung und meine persönlichen Erfahrungen wieder und ist in keiner Weise gesponsert.

Freitag, 10. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 5: Wintersport

Heute ist der letzte Tag unserer Winterfit - Aktion. Fünf kleine Aufgaben und die Familie ist vorbereitet.



Hier kannst du die letzten Tage nachlesen, wenn du etwas verpasst hast. Du kannt jederzeit mitmachen, einsteigen oder die Aufgaben auf die nächsten Wochen verteilen.

Heute kümmern wir uns um den Wintersport. Ich spreche nicht von der Skiausrüstung, die ich auch erst immer kurz vor dem Skiurlaub oder dem Skikurs heraushole und kontrolliere. Vielmehr geht es heute um Skihosen, Eislaufschuhe, Rodeln, und alle Dinge, die wir brauchen, sobald es kalt wird.

Kleidung: heute suche ich alle Skihosen, Skihandschuhe, Socken, Sturmhauben etc. heraus,die wir zum Eislaufen, zum Rodeln oder zum Wintersport in der Stadt brauchen. Kaum ist der Winter da, verlangt der Kindergarten eine Skihose an der Garderobe, die Schulen gehen auf den Eislaufplatz und im Schulsportbeutel muss der warme Trainingsanzug bereit liegen. Jaaaa, meine Kinder gehen in eine Schule, die auch im Winter oft draußen Sport macht. Toll!!!
Außerdem muss ich die warmen Winterlaufsachen herrichten und mich um die Neonbänder kümmern, damit wir in der Dunkelheit besser sichtbar sind. Diese Bänder machen über den Sommer leider immer verschwindibus...

Tipp: alte Skihosen nicht wegwerfen, sondern im Kindergarten an die Garderobe hängen oder für den Spielplatz aufheben. Bei kaltem Wetter oder ein wenig Schnee ist diese Hose noch gut genug und beim Herumrutschen im Garten wird sie sowieso nur schnell kaputt.

Sportgeräte: Helme, Eislaufschuhe, Rodeln, Bobs, etc. Was ist da, was brauchen wir noch, was passt noch?
Bei Eislaufschuhen und Co. lohnt es sich besonders, im Bekanntenkreis nachzufragen und nicht alles neu zu kaufen. 

Ich mache eine Liste, welche Wintersportaktivitäten meine Kinder und wir normalerweise ausüben und welche Ausrüstung wir heuer dafür brauchen. Eislaufen ohne dicke Handschuhe geht zum Beispiel gar nicht. Allerdings schaffe ich es nicht mehr, dass meine beiden Racker dabei Skihosen anziehen oder Helme aufsetzen - das ist uncool. Im Kindergarten hingegen wurde kein Kind ohne Skihose oder Helm aufs Eis gelassen... so ändern sich eben die Zeiten.

Wie an den vorigen Tagen auch schaue ich alles durch und schreibe eine Liste, was fehlt. Das wird dann in den nächsten Tagen ergänzt. Somit sind meine Kinder, mein Mann und ich wintersportfit - zumindest für die Aktivitäten in der Stadt und der näheren Umgebung.

So, das wars, unsere unsere Familien sind wieder gut ausgestattet - nun geht es ans Einkaufen. Ich nehme mir die Listen der vergangenen Tage und gehe  nochmals durch, was ich alles besorgen muss. Dann suche ich mir Angebote heraus, recherchiere online Preise und Möglichkeiten und ergänze die Liste. Und leider muss ich dann auch alles besorgen... Einkaufen zählt nun mal nicht zu meinen Lieblingsaktivitäten...

Mit liebem Gruß
Marie

Hier kannst du nochmals alles nachlesen
 
Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Natürlich bin ich auch wieder bei Linkpartys dabei. Am Freitag sind immer besonders viele offen. Komm mit!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 3: Rollis, Pullover, Unterwäsche, Thermohosen und sonstige Winterkleidung

Winterjacken und Schuhe sind schon da, auch die Accessoires liegen bereit, heute kümmern wir uns um die Winterwäsche.


Dazu zählen Rollkragenpullis, dicke Fleecejacken, Skiunterwäsche, dicke Strumpfhosen, Thermohosen, Wintersocken, Leggings und alle Kleidungsstücke, die nur im Winter getragen werden.

In manchen Wohnungen und Häusern muss diese Winterkleidung aus Platzgründen im Sommer in Kisten in Keller oder Dachboden aufbewahrt werden. Meine Kleiderschränke sind groß genug, dass die Sachen das ganze Jahr über darin Platz finden, aber trotzdem ist es notwendig, sie zu Beginn der Saison durchzuschauen.

Meine Vorgangsweise ist wieder die gleiche:

4 Stapel - für jedes Familienmitglied einer.

Dann wird alles durchgesehen und nötigenfalls auch durchprobiert.

  • Was ist vorhanden?
  • Was passt noch? 
  • Was wird getragen? Nur weil ein Pullover meiner Meinung nach passend und todschick ist, heißt das noch lange nicht, dass mein Kind ihn auch anzieht. Alles, was nicht getragen wird, muss den Kasten verlassen. Eventuell passt es einem anderen Kind, ansonsten verschenken, Altkleidersammlung oder Müll - je nach Zustand. In meinem Haushalt gibt es nur Dinge, die auch verwendet werden (zumindest bemühe ich mich täglich darum, diesen Idealzustand zu erreichen :-)).
  • Was ist zu klein? -> für kleineres Kind verwenden, verschenken, verkaufen oder Altkleidersammlung
  • Ist alles sauber? Normalerweise wasche und reinige ich alles, bevor es weggeräumt wird. Aber manchmal sind Dinge so verknittert, dass sie nochmals gewaschen oder gebügelt werden müssen.
  • Motten? Trotz sorgfältiger Reinigung, Motttenschutz und ordentlicher Aufbewahrung schleichen sich diese Biester manchmal ein. Selten in die Kästen, die täglich benützt werden, aber Kisten werden schon einmal befallen. Dann hilft nur eines: alles sofort ausräumen, beschädigte Kleidung entsorgen, den Rest gründlich waschen oder reinigen lassen und in allen anderen Kästen und Kisten den Mottenschutz sofort erneuern. Gerade in Wollsachen lassen sich Motten leider besonders gerne nieder.
  • Sind alle Socken etc. paarweise vorhanden? Wenn nicht -> Müll
Hoffentlich hast du schon ein funktionierendes Kinderkleider - Tauschkarussell. Wenn nicht, kannst du hier nachlesen, wie man es aufbaut. Es spart viel Geld, macht Spaß und bringt allen Beteiligten etwas.

Als nächstes führe ich wieder meine Liste: was fehlt? Was muss ich nachkaufen? Was brauchen wir sofort? Bei der Winterkleidung lässt sich wiederum viel Geld sparen, indem man auf Angebote achtet. In unserer Gegend wird es erst im Jänner und Feber so richtig kalt, bis dahin brauchen wir beispielsweise die warme Unterwäsche kaum. Es reicht also, diese erst nach Weihnachten im Abverkauf zu erstehen.


Alle Kleidungsstücke wandern ordentlich sortiert in die Kästen, die reinen Sommersachen wie Shorts oder Strandkleider werden weggeräumt.

Noch ein Spartipp, der gleichzeitig auch ein Tipp zur Reduzierung von Gerümpel jeder Art ist: meine Kinder kommen schön langsam in das Alter, in dem Markenware wichtig wird. Leider! Ich spreche hier nicht von qualitativ hochwertiger Kinderkleidung diverser Hersteller, die ihr Geld wert ist, sondern von den oft völlig überteuerten Trendmarken. Unser Haushaltsbudget erlaubt es nicht, dass sämtliche Kleidung ausschließlich von solch überteuerten Marken stammt, aber damit sind wir sicher nicht alleine.
Nun habe ich mit meinen Kindern folgende Abmachung: angenommen, sie brauchen neue Jeans. Wenn sie sich diese zu einem Anlass wie Geburtstag und Weihnachten wünschen, quasi also dieses Budget teilweise dafür verwenden, dann darf es auch so ein teureres Trendmarken-Stück sein. Somit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Meine Kinder bekommen die Jeans, die sie sich wirklich wünschen - und ich reduziere die Menge an unnötigem (und vor allem elektronischen) Spielzeug, das sie sich sonst um ihr Geburtstagsgeld kaufen würden.

Machen wir unsere Familien winterfit. Mach mit, in einer Woche ist alles erledigt.

Morgen geht es weiter.

Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Mit liebem Gruß
Marie

Viele weitere Organisationsideen findest du hier.

Natürlich mache ich wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und hol dir viele gute Ideen, Anregungen und Tipps für dein Zuhause und dein Leben.

Dienstag, 7. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 2: Handschuhe, Hauben, Mützen, Tücher und Schals

Winterjacken und Schuhe sind schon da, heute geht es um die vielen Accessoires. Am Ende des Winters werden diese bei mir oft "vergessen" und landen dann in diversen Laden, weil ich keine Lust habe, die Winterkartons nochmals herauszuholen.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2014/10/5-tage-mini-organisation-vorbereitung.html


Heute sammle ich alles ein: Tücher, Ponchos, Handschuhe, Schals, Mützen, Stirnbänder, Hüte, Kappen - einfach alles, was die Kälte ein wenig erträglicher macht.

Meine Vorgangsweise ist wieder die gleiche:

4 Stapel - für jedes Familienmitglied einer.

Dann wird alles durchgesehen:

  • Was ist vorhanden?
  • Was passt noch? 
  • Was ist zu klein? -> für kleineres Kind verwenden, verschenken, verkaufen oder Altkleidersammlung (der Stapel Müll kommt hier nur selten vor, denn die Sachen, die nicht mehr brauchbar waren, habe ich schon im Frühling entsorgt)
  • Ist alles sauber? Normalerweise wasche und reinige ich alles, bevor es weggeräumt wird. Aber manchmal sind Dinge doch verstaubt oder so verknittert, dass sie nochmals gewaschen werden müssen.
  • Motten? Trotz sorgfältiger Reinigung, Motttenschutz und ordentlicher Aufbewahrung schleichen sich diese Biester manchmal ein. Selten in die Kästen, die täglich benützt werden, aber Kisten werden schon einmal befallen. Dann hilft nur eines: alles sofort ausräumen, beschädigte Kleidung entsorgen, den Rest gründlich waschen oder reinigen lassen und in allen anderen Kästen und Kisten den Mottenschutz sofort erneuern. Gerade in Wollsachen lassen sich Motten leider besonders gerne nieder.
  • Sind alle Handschuhe paarweise vorhanden? Wenn nicht -> Müll
  • Gibt es zu jedem Outfit auch passende Accessoires? Oder fehlt etwas? Ich bin zwar nicht der absolute Modefreak, aber ich achte darauf, dass wir immer gut angezogen sind. Dazu gehört auch, dass die Accessoires zur Kleidung passen.
Als nächstes führe ich wieder meine Liste: was fehlt? Was muss ich nachkaufen? Bei den Accessoires achte ich besonders darauf, die Dinge im Abverkauf zu erstehen. Handschuhe, Schals, etc. kann man auch für kleine Kinder problemlos im Jänner schon für den nächsten Winter kaufen. Also besorge ich diese Woche nur das, was unbedingt sofort gebraucht wird, der Rest wandert auf die Liste für den Abverkauf.

Alle Accessoires wandern in die richtigen Kästen oder zur Garderobe, damit sie für den ersten Einsatz - und der wird in den nächsten Tagen sein - bereit liegen.

Machen wir unsere Familien winterfit. Mach mit, in einer Woche ist alles erledigt.

Morgen geht es weiter.

Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Montag, 6. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 1: Schuhe und Jacken

Der Winter kommt bestimmt, wie jedes Jahr zu früh, zu kalt und dauert dann viel zu lange. Ich bin kein Freund des Winters, ich bin ein Kind des Sommers. Aber in unseren Breiten muss ich mich leider auch mit kurzen, kalten und dunklen Tagen arrangieren.



Heute beginnt meine Winter - Vorbereitung. Eine Woche, in der ich meine Familie spätherbst- und winterfit ausstatte.

Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks

Winterschuhe und sonstige Wintersachen waren bisher immer in Kisten verpackt und in der Garderobe weggeräumt. Mit meinen größeren Kleiderkästen ist das zwar nur mehr zu einem Teil notwendig, da vieles hier rund ums Jahr bequem Platz findet. Trotzdem verschaffe ich mir erst einmal einen Gesamtüberblick.

Also: heute werden alle Schuhe, Jacken, Anoraks, Mäntel etc. herausgeholt und auf Tauglichkeit geprüft.

  • Was ist vorhanden?
  • Was passt noch? 
  • Was ist zu klein? -> für kleineres Kind verwenden, verschenken, verkaufen oder Altkleidersammlung (der Stapel Müll kommt hier nur selten vor, denn die Sachen, die nicht mehr brauchbar waren, habe ich schon im Frühling entsorgt)
  • Ist alles sauber? Normalerweise wasche und reinige ich alles, bevor es weggeräumt wird. Aber manchmal sind Dinge doch verstaubt oder so verknittert, dass sie nochmals gewaschen werden müssen.
  • Motten? Trotz sorgfältiger Reinigung, Mottenschutz und ordentlicher Aufbewahrung schleichen sich diese Biester manchmal ein. Selten in die Kästen, die täglich benützt werden, aber Kisten werden schon einmal befallen. Dann hilft nur eines: alles sofort ausräumen, beschädigte Kleidung entsorgen, den Rest gründlich waschen oder reinigen lassen und in allen anderen Kästen und Kisten den Mottenschutz sofort erneuern.
Jedes Familienmitglied bekommt seinen eigenen Stapel.

Bei den Kindern beginnt dann das große Probieren: was passt noch? Was ist zu klein und muss ersetzt werden?

Alles, was fehlt und bis Ende Dezember unbedingt gebraucht wird, schreibe ich auf, dann mache ich mich auf den Weg, denn jetzt ist in den Geschäften noch das volle Sortiment vorhanden. Manchmal gibt es auch einen Mid-Season-Sale Anfang bis Mitte November, vielleicht kann einiges bis dahin warten. Oder ich habe irgendwo einen Gutschein.

Alle Dinge, die bis Anfang Jänner warten können, kommen auf meine Liste für den Abverkauf. Denn dann kann ich richtig viel Geld sparen.

Gerade bei  größeren Anschaffungen wie Mäntel, Jacken oder Winterstiefel, die in guter Qualität recht teuer sind, lohnt es sich besonders, Aktionen und Abverkäufe auszunützen.

Viele Dinge, die meine Kinder anziehen, habe ich nicht neu gekauft. Seit Jahren betreibe ich mit Freunden und Verwandten ein Kinderkleidungs-Tauschkarussell. Es funktioniert toll, jeder profitiert davon und man spart eine Menge Geld.

Bevor ich also einkaufen gehe, frage ich noch bei meinen Tauschpartnern nach. Wird vielleicht in den nächsten Tagen dort auch Winterkleidung aussortiert? Vielleicht ist genau das dabei, was ich brauche?
Toll funktioniert dieses Tauschen und Weitergeben auch für Sachen, die nicht unbedingt erste Wahl sein müssen, also für Jacken und Hosen, die nur im Garten getragen werden, Skihosen für den Spielplatz, etc. Solche Dinge kann man immer gratis oder für ganz wenig Geld gebraucht bekommen - und viel Geld sparen.

Umgekehrt gebe ich meine aussortierten Schätze natürlich auch sofort weiter, soferne sie noch in gutem Zustand sind. Hier hilft ebenso ein offenes Wort: wenn eine Familie keinen Garten hat und auch sonst wenig in der Natur unterwegs ist, wird sie eine etwas abgenützte Jacke nicht wirklich brauchen können. Familien mit Garten hingegen können gar nicht genug alte Skihosen haben, vor allem, wenn die Kinder noch klein sind und täglich nass und schmutzig werden.

Dinge, die ich nicht im Voraus kaufe:

Schuhe für Kinder. Es ist im Jänner absolut unmöglich zu sagen, welche Schuhe meine Kinder im nächsten Herbst tragen werden. Manchmal wachsen die Füße binnen drei Monaten um zwei Nummern, dann bleiben sie wieder ein Jahr gleich groß. Kinderschuhe kaufe ich nur bei Bedarf, auch wenn ich dann oft den höheren Preis zahlen muss.

Winterkleidung für Kleinkinder. Einmal gemacht und ordentlich draufgezahlt. Es war ein wunderbarer Schneeanzug in der richtigen Größe (dachte ich), den ich enthusiastisch in der ersten Schwangerschaft erstand. Im besten Kleinkindermodengeschäft, reduziert, trotzdem noch sauteuer. Im ersten Winter war er viel zu groß, im nächsten bereits zu klein. Beim zweiten Kind genauso. Also habe ich das wunderschöne Stück dann ungetragen verschenkt.


Außerdem werden im Schuhregal und in den Kästen schön langsam die Sommerschuhe und Jacken aussortiert. Heute sind das bei mir Sandalen, Leinenschuhe und dünne Sommerjacken. In der Früh hat es bei uns maximal 7°C, da muss schon die Herbstjacke her - und am Nachmittag, wenn es warm ist, tragen die Kids sowieso maximal einen Pullover.


Morgen geht es weiter.

Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Komm, mach mit, und am Ende der Woche ist alles fertig und winterfit. Das Wetter soll bei uns zumindest nicht regnerisch werden, also kann ich auch gut alles waschen und im Freien trocknen.

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!