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Auf die Plätzchen, fertig, Kekse! Und eine Weihnachtslinkparty!

Wer bäckt auch schon eifrig Kekse? Wir haben damit schon vor einiger Zeit begonnen, also genauer gesagt mein wunderbarer Ehemann, hier gibt es die Story dazu. Am ersten Adventwochenende wollen wir schon die ersten Kekse essen! Das ist bei uns so Tradition.


Nächstes Wochenende veranstalten wir dann unseren traditionellen Keksbacknachmittag mit den Freunden der Kinder. Damit begannen wir, als beide gerade groß genug waren um eine Keksform in den Teig drücken zu können. Seither wird gebacken, jedes Jahr, jeder darf einen oder zwei Freunde einladen und diese Einladungen sind sehr begehrt.

Obwohl es in unserem Freundeskreis großteils recht traditionell zugeht, stelle ich doch leider immer wieder fest, dass sich nur wenige Eltern tatsächlich die Mühe machen mit ihren Kindern zu backen und zu kochen. Schade eigentlich! Umso mehr freuen sich die Freunde dann auf unseren Keksbacknachmittag.

Da Alex bester Freund an Zöliakie erkrankt ist - ich habe schon öfter darüber berichtet - werden wir einen Teil der Kekse glutenfrei backen. Glutenfreie Vanillekipferln zum Beispiel, die schmecken wesentlich besser als mit "normalem" Mehl, weil sie viel zarter und leichter werden. Ein Tipp für alle leidenschaftlichen Bäcker.


Glutenfreie Vanillekipferln

250 g glutenfreies Mehl
200 g Butter
100 g geriebene Nüsse nach Wahl, Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse
70 g Zucker

Vanillezucker zum Bestäuben.

Den Teig gut abtreiben, 2 Stunden kalt stellen. Dann in der kühlen Küche mit kalten Händen schnell sehr kleine Kipferln formen und im Rohr bei ca. 170°C 8 Minuten backen. Die Kipferln sollen ganz leicht gebräunt sein. Aufpassen, die dünneren Ecken werden sehr schnell dunkelbraun, dann schmecken sie nicht mehr.

Die Kipferln im heißen Zustand in Vanillezucker wälzen! Das ist wichtig, sonst hält der Zucker nicht auf den Kipferln. Hier werden die Hände jetzt zur Abwechslung richtig heiß.

Den Vanillezucker mache ich immer selbst, hier findest du das Rezept dazu.

Je nachdem, welche Nussart man verwendet, schmecken die Kipferln immer wieder anders. Zarter mit Mandeln, etwas kräftiger mit Haselnüssen und ganz besonders würzig mit Walnüssen. Ausprobieren!

Abkühlen lassen und genießen!


Zum Thema glutenfreies Backen: wir probieren immer wieder neue Rezepte dazu aus, weil das Thema Glutenunverträglichkeit in unserem Freundeskreis leider sehr stark präsent ist. Dabei haben wir folgendes festgestellt: wenn ein Rezept relativ wenig Mehl enthält wie beispielsweise Nusskuchen, Schokokuchen oder Keksrezepte mit Ei und Nüssen, dann kann man das herkömmliche Mehl meist einfach durch glutenfreies ersetzen. Die Konsistenz wird etwas leichter, manchmal ein wenig staubiger, aber die Rezepte funktionieren.

Rezepte, die hauptsächlich aus Mehl bestehen, vor allem mit wenig Ei, können mit glutenfreiem Mehl fürchterlich schief gehen. Vor kurzem probierten wir ein ganz einfaches Mürbteigkekserezept aus: das Ergebnis war, dass die Kekse komplett am Backblech zerliefen und zu einer undefinierbaren Masse wurden. Aber es gibt mittlerweile viele Rezepte für glutenfreie Speisen zu finden. Wir haben zum Keksbacken das Mehl von Schär und von Mantler ausprobiert, Schär-Mehl eignet sich dafür definitiv besser. Für Kuchen nehme ich lieber das Mantler-Mehl, es macht die Dinge weniger "staubig".

Jetzt seid ihr an der Reihe. Letztes Jahr habt ihr mehr als 60 wunderbare Ideen für Advent und Weihnachten verlinkt. Was tut sich auf euren Blogs, in euren Bastelwerkstätten, in euren Küchen? Wir alle wollen eure Werke sehen!


Linkpartyregeln
  • Projekte, die zum Thema Advent, Weihnachten, Silvester und Neujahr passen
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog sind herzlich willkommen
  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post



Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Jetzt neu: wer keinen Blog hat, aber trotzdem Ideen, Projekte, Impressionen oder Rezepte verlinken will, kann das unter #linkparty_vontagzutag auf instagram machen. Jetzt freue ich mich auf viele tolle Links, Ideen und Projekte.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 

Frohe Weihnachten!



Frohe Weihnachten und  ein paar schöne Tage mit Euren Lieben
wünscht
Marie

Hausfreunde - lecker und knusprig

Das erste, was mir bei diesem alten Rezept ins Auge sprang, war der Name: Hausfreunde. Meine Phantasie ging kurz mit mir durch, denn was unsere Großmütter unter einem "Hausfreund" verstanden, ist relativ klar und ein wenig pikant. Warum dieses Gebäck diesen Namen trägt? Keine Ahnung, auch ein wenig Recherche im Bekanntenkreis und im Netz brachte kein wirkliches Ergebnis. Vielleicht kommt der Name daher, weil es sich um recht herzhafte Kekse handelt (wie ein herzhafter Liebhaber)? Oder hat jemand eine andere Erklärung?


Die Kekse sind jedenfalls schnell gemacht, schmecken ausgesprochen gut und sind sehr knusprig.


Woher genau das Rezept stammt, ist diesmal unklar, es war im Standard-Weihnachtskekserepertoire meiner beiden Großmütter vorhanden. Wer dieses Rezept aber wann aufgezeichnet hat, ist leider nicht mehr nachvollziehbar, ich kenne weder die Schrift noch gibt es weitere Anhaltspunkte auf die Verfasserin.


Zutaten:
2 ganze Eier
16 dag (160 g) (Kristall)zucker
22 dag (220 g) Mehl
Rosinen, gehackte Haselnüsse, geriebene Schokolade

Alle Zutaten grob vermischen, auf ein Backbleck streichen (ca. fingerdick) und goldbraun backen. In heißem Zustand in Rauten schneiden.


Auch bei diesem Rezept lassen sich viele Variationen mit unterschiedlichen Nüssen, Trockenfrüchten, Aranzini, etc. backen. Ich kann mich aus meiner Kindheit dunkel an eine Variante der Hausfreunde ohne Schokolade erinnern, sie waren dann hell, hatten aber auch diese Form mit Früchten und Nüssen darin.


Hausfreunde sind ein typisches Teegebäck, das man auch außerhalb der Weihnachtszeit sehr gut anbieten kann. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer langen Haltbarkeit. In einer guten Blechdose halten diese Kekse wochenlang, ohne ihren frischen knusprigen Geschmack zu verlieren.


In allen Backstuben geht es derzeit hoch her, fünf Blogs und sechs Bloggerinnen backen und kochen für euch uralte Rezepte nach.


Petra von MamiMadeIt
Ricarda von Hobbyzauber
Kathi und Julia von Cooking Bakery
Maxi von Geschwisterkeks
Marie von Mariesblog

Wer auf Instagram unterwegs ist, kann seine Rezepte unter dem Hashtag #alterezepteimadvent verlinken. Auch auf Pinterest sind unsere Ideen und eure Rezepte zu finden.

Ich freue mich riesig, dass Maxi, Julia, Kathi, Petra und Ricarda diesen Advent mit mir backen und kochen. Allen Lesern wünsche ich ganz viel Freude und Spaß mit unserer Aktion. Schaut vorbei, hier und auf den anderen Blogs, entdeckt Neues und Altbekanntes und verlinkt eure eigenen Rezepte.

Schönen Advent! 
Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Falsche Trüffel - ein altes Rezept im Advent

Im heurigen Advent wird besonders viel gebacken und gekocht, nicht nur bei mir, sondern auch auf vielen anderen Blogs. Der Grund sind die vielen uralten Rezepte, die im Laufe der Zeit bei mir strandeten und die wir - das sind fünf tolle Blogs - für euch nachkochen und nachbacken.


Das heutige Rezept ist besonders einfach, schnell und muss nicht gebacken werden. Es eignet sich ideal dazu, um Nussreste oder Reste von Eiklar zu verwenden, ist in wenigen Minuten fertig und schmeckt wirklich himmlisch.


Zutaten:
12 dag  (120 g) Mandeln gerieben
12 dag (120 g) (Staub)zucker
1 Eiweiß
Kakaopulver zum Bestäuben

Eiweiß und Zucker zu einem festen Schnee schlagen, dann die Mandeln dazugeben und gut durchrühren, bis ein fester formbarer Teig entsteht. Mit kalten, nassen Händen Kugeln formen, in Kakaopulver wälzen und im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Fertig!


Varianten:
Mit Haselnüssen oder Walnüssen, als Verfeinerung etwas Kirschlikör oder Rum dazugeben, ein wenig Rohmarzipan mitmischen, in Zucker oder Zuckersträußel wälzen - hier gibt es unzählige Variationsmöglichkeiten und fast alle Reste sind verwendbar.

Dieses Rezept ist ein typisches Reste-Verwertungsrezept. Die Leute waren früher notgedrungen sparsamer als heute, Nahrungsmittel waren im Vergleich zum Einkommen wesentlich teurer, somit wurden auch die kleinsten Reste noch verwertet.


Die falschen Trüffel schmecken richtig gut, sind schnell und einfach herzustellen und bieten eine echte Alternative zu Rumkugeln.

Auch alle anderen lieben Mitbloggerinnen waren fleißig und haben gebacken, was die Küche hergibt. Hier gibt es alle anderen Rezepte aus Omas Zeiten zu sehen.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/p/alte-rezepte-im-advent.html

Wer von euch ebenfalls gebacken, gekocht, gebastelt, gewerkt, dekoriert oder fotografiert hat - hier können alle Projekte verlinkt werden. Ich freue mich auf viele tolle Ideen.

Ein schönes viertes Adventwochenende wünscht

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Schau doch auch vorbei, es lohnt sich immer!

Linkparty im Advent

Beim Streifzug durch das Bloggerland komme ich derzeit aus dem Staunen nicht heraus. Wahnsinn, was sich hier alles tut. Da wird gebacken, gebastelt, genäht, gewerkt und dekoriert, was das Zeug hält. So viele unglaublich schöne Projekte und alle verdienen Applaus und Bewunderung.


Daher gibt es heute hier zwei Linkpartys für alle tollen Projekte rund um diese wunderbare Zeit. Linkparty Advent 2016 ist für eure Rezepte gedacht, alles, was gebacken, gekocht und angerichtet wird, Getränke, Speisen, Kekse und kulinarische Genüsse für Advent und Weihnachten.

Alte Rezepte - Bloggeraktion im Advent

Seit geraumer Zeit sammle ich alte Rezepte, die in meiner Familie irgendwann aufgezeichnet wurden. Die meisten davon stammen von meinen beiden Großmüttern, es sind aber auch etliche Rezepte und Rezeptbücher dabei, deren Urheberschaft ich nicht mehr feststellen kann. Ein richtiger Schatz an altem Küchenwissen und tollen Ideen.


In diesem Advent werden wir euch viele dieser Rezepte präsentieren, in Wort und Bild, mit heutigen Techniken nachgekocht. Wir? Ja, Maxi von Geschwisterkeks und ich dürfen euch die Blogger - Adventaktion 2016 vorstellen.

Fünf Blogs und sechs Bloggerinnen schreiben für euch über alte Rezepte, studieren und entziffern alte Handschriften, kochen, backen und fotografieren, was die Backstube hergibt.

Flammkuchen - und: die Weihnachtslinkpartys sind noch offen! Mach mit!

In den letzten Tagen vor Weihnachten habe ich selten Zeit und Lust, um viel zu kochen. Schnell muss es gehen, gesund muss es sein (zu Weihnachten wird dann ohnehin immer viel zu viel gegessen) - und gut schmecken muss es trotzdem.




Eines meiner Lieblingsrezepte für die schnelle Küche ist Flammkuchen. Der Teig ist leicht und schnell fertig, der Belag kann beliebig variiert werden und eignet sich auch zur Restelverwertung. Der Flammkuchen ist kalt und warm ein Genuss, was in den letzten Tagen oft wichtig ist, wenn alle Familienmitglieder noch zahlreiche Termine und Verpflichtungen haben. Außerdem lässt er sich, in handliche Stücke geschnitten, auch perfekt beim Christbaumschmücken vertilgen.




Rezept für ein ganzes Blech.

Teig:
500 g Mehl
1 Ei
Salz
1 EL Öl
Wasser nach Bedarf (ca. 1/8 l)

Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und dünn auf einem Blech ausrollen.

"Unterlagssauce":
1 Becher Sauerrahm
1 EL Honig
1 Knoblauchzehe
Salz und Gewürze nach Geschmack

Die Unterlagssauce dünn auf dem Teig ausstreichen. Sie soll kräftig, würzig schmecken, da der Flammkuchen ansonsten kaum mehr gewürzt wird. Der Honig macht die Sache würzig mit leicht süßem Geschmack, wer das nicht mag, lässt den Honig einfach weg.

Belag:
Alles, was das Herz begehrt und im Kühlschrank verfügbar ist. Ich hatte noch ein halbe Zucchini (von einer Suppe) und ein paar Tomaten übrig. Dazu frisches Basilikum, das Stöckerl habe ich schon für die Weihnachtsfeiertage besorgt. Frisches Basilikum ist im Garten derzeit leider nicht zu finden.

Kurz und heiß backen, etwa 10 bis 15 Minuten bei 200 °C Umluft. Hier muss man den eigenen Herd ausprobieren, je nach Teigdicke und persönlichem Geschmack (etwas weicher oder sehr knusprig) kann die Backzeit beträchtlich variieren.

Guten Appetit!

Meine beiden Linkpartys sind noch offen. Mach mit!

Hier kannst du alle deine weihnachtlichen und vorweihnachtlichen Köstlichkeiten verlinken. Rezepte ohne Ende. Mach mit!

Rezepte Linkparty


Hier findest du traumhafte Ideen für Weihnachten und die stillste Zeit im Jahr. Dekorationen, Geschenke und alles rund um Weihnachten. Verlink deine Projekte und finde tolle Anregungen für dein Zuhause.

Weihnachts Linkparty
Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich mache ich auch wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und schau, was es alles Neues gibt.