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Vintage Stickmuster aus Uromas Zeiten

Letzten Sommer schnappte ich mir meine Kamera und fotografierte im alten Haus meiner Großeltern zahlreiche wunderbare Handarbeiten. Teils, um sie zu dokumentieren, teils, um sie mit euch zu teilen. Obwohl ich selbst solche Dinge nicht nacharbeiten will (und auch nicht kann, ich bin da ganz ehrlich), so gibt es doch viele kreative Hände, die sich (wieder) mit alten Techniken und Stickmustern beschäftigen.


Hier und hier habe ich schon ein paar alte Handarbeiten vorgestellt, heute zeige ich eine kleine Decke, die ein Nachtkästchen im Gästezimmer ziert. Eine Eule und der Sinnspruch "Gute Nacht".

Sunday Inspiration - Vintage Stickmuster

Morgen gibt es einen ganzen Post dazu, heute stelle ich nur das Deckchen vor. Eine wunderbare uralte Handarbeit aus den 1920-er Jahren, soweit ich das noch in Erfahrung bringen konnte.


Ich persönlich kann solche Handarbeiten nicht mehr nachmachen, mir fehlen Wissen, Technik und Geduld. Und ja, auch die Lust dazu. Was ich aber liebe sind die Motive, die Geschichten und die Lebenswelt, die diese uralten Handarbeiten repräsentieren. Daher lasse ich mich von diesen Dingen gerne inspirieren!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Vintage Häkeldecke Eiskristalle

Vor einigen Tagen zeigte ich hier alte Stickmuster, die im Haus meiner Eltern und Großeltern auf zahlreichen Decken und Gebrauchstextilien zu finden sind.


Diese Häkeldecke möchte ich allen Handarbeitsbegeisterten - und allen, die alte Dinge lieben - auch nicht vorenthalten. Wer sie wann gemacht hat, weiß ich nicht, auch in meiner Familie gibt es nur eine Vermutung. Diese wunderbare Häkeldecke liegt seit Generationen strahlend weiß auf einem alten dunklen Holztisch. Sie erinnert mich immer an Eiskristalle, an Eisblumen am Fenster und wirkt fantastisch in dem alten Haus mit den vielen dunklen Möbeln.

Uralte Stickmuster

Ich persönlich bin kein Fan von Handarbeiten, also Sticken, Stricken und so weiter. Mit dem Nähen, das bis vor kurzem auch nicht so meines war, habe ich mich mittlerweile angefreundet, dazu in einem späteren Post.


Was ich aber heute vorstellen möchte, sind wunderbare uralte Stickmuster, die ich im Haus meiner Eltern und Großeltern fotografierte. Das Haus ist in den Grundfesten mehr als 500 Jahre alt, wurde mehrfach umgebaut und erweitert und ist - soweit ich das in Erfahrung bringen konnte - seit weit mehr als 150 Jahren im Besitz unserer Familie. In so einem Haus sammeln sich Dinge an, teilweise großartige alte Dinge, und obwohl ich unter gar keinen Umständen Stickdeckchen oder Spitzendeckchen in meinem Haus haben möchte (nein!), so passen sie in die alte gewachsene Umgebung im Haus meiner Eltern und Großeltern ganz wunderbar.

Alte Lieblingsstücke

Ich bin zwar kein absoluter Fan von Shabby Chic und mag meine Sachen eigentlich eher neu, sauber, funktionell und leicht zu reinigen, aber einige alte Dinge haben es mir angetan. Da wir ein altes Haus mit entsprechender Ausstattung erbten (99 % davon waren leider nur mehr reif für den Sperrmüll), konnte ich doch einige Kleinodien aufheben. Gemeinsam mit ein paar Erbstücken meiner Großmütter oder Großtanten kamen so doch etliche alte Dinge zusammen, die ich mit Begeisterung mit Neuem kombiniere.

Ein absolutes Lieblingsstück stelle ich heute vor.

Das uralte Schammerl






Um zu höher gelegenen Kasterln zu gelangen, braucht vor allem mein Kleiner noch ein kleines Stockerl, auf Altösterreichisch auch "Schammerl" genannt. Dieses stammt von meinem Urgroßonkel Joseph. Er war eigentlich Wagner (ein Beruf, der völlig ausgestorben ist, er baute Räder und Speichen für Kutschen), hatte aber auch großes tischlerisches Können. Was mir an diesem Schammerl besonders gefällt, ist die Verarbeitung und Einzapfung der Beine. Handarbeit, die heute nicht mehr zu finden ist und die auch kaum noch jemand beherrscht.








Wenn ich nicht Architektin geworden wäre, dann wäre meine Wahl sicherlich auf Tischler gefallen. Ich arbeite gerne und viel (und leider sehr unprofessionell) mit Holz und bewundere gute Handwerkskunst.

Zu alten und ererbten Dingen habe ich eine sehr pragmatische Einstellung. Entweder ich benütze sie oder sie müssen mein Haus verlassen, egal, woher sie stammen oder wie "wertvoll" sie sein mögen. Vitrinen voller Geschirr beispielsweise, das nicht verwendet wird, gibt es bei mir nicht. Und so ist auch dieses Stockerl täglich in Gebrauch.


Mit liebem Gruß
Marie

Jetzt gibt es wieder tolle Linkpartys mit vielen guten Ideen. Komm mit! Ich mach mit!


Wer noch Lust und tolle Projekte hat, meine Linkparty Von Tag zu Tag #5 ist noch offen. Komm vorbei!



Linkparty #5