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Mittwoch, 14. Januar 2015

Update: Paprika- und Pfefferonipflanzen überwintern

Vor einiger Zeit habe ich ausführlich über meine Paprika- und Pfefferonipflanzen berichtet. Da sie in unserem Klima zwar wunderschön wachsen, die Früchte aber meist nicht ausreifen, habe ich eine Pflanze letztes Jahr versuchsweise zweijährig gezogen.


Pfefferoni im September. Wunderbares Laub und unreife Früchte.

Genauer gesagt: ich habe eine Pflanze im Herbst ausgegraben und im warmen Zimmer überwintert. Sie hat es gut ausgehalten, auch wenn es anfangs so aussah, als ob sie den Geist aufgeben würde.


Pfefferonipflanze im Topf Anfang April.

Im Frühjahr wurde sie wieder ausgepflanzt.

Fazit: es bringt nichts. Die zweijährige Pflanze hat im Freien genauso schnell (oder langsam) Blüten angesetzt wie die einjährige, auch die Früchte haben sich genauso entwickelt. Um Paprika in unserem Klima wirklich gut ausreifen zu lassen, braucht man einfach ein Glashaus.

Heuer versuche ich eine andere Strategie: ich pflanze eine extrem früh reifende Sorte an und suche den absolut sonnigsten Platz für sie. Mal sehen...

Mit liebem Gruß

Marie

Montag, 27. Oktober 2014

Komm mit in meinen Garten!

Seit 2011 bin ich glückliche Gartenbesitzerin. Ich bin zwar mit Gärten und Gartenarbeit aufgewachsen, dieser jedoch ist mein erster eigener und daher etwas ganz Besonderes.

Mein Garten ist nicht besonders groß, rund 500 m2, für städtische Verhältnisse allerdings riesig. Er ist lang und schmal, ein typischer Reihenhausgarten eben. Aber gerade durch seine Länge bietet er sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten.

2011 war der Garten eine totale Wildnis. Wunderschön, romantisch und völlig verwachsen. Nach und nach gestalteten mein Mann und ich das Grundstück nach unseren Wünschen. Dabei versuchten wir, so viele Gehölze wie möglich und den Gartenteich zu erhalten und den Garten nicht völlig "auszuräumen".

Heute lade ich dich ein, meinen Garten zu besuchen oder andere grüne Ideen zu finden.

Viel Spaß beim Stöbern.

Marie


Der immerblühende Garten
Maries Garten im Oktober
Bella Venezia
Ein Flachdach begrünen
Maries Garten im Feber
Blaue Kartoffeln
Grünes für unbelichtete Räume
Sträucher richtig schneiden
Paprika und Pfefferoni
Kresse als Beetbegrenzung
Gemüse frisch aus dem Garten
Hochbeete bauen


Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!

Dienstag, 21. Oktober 2014

Hochbeete

Ich liebe Hochbeete.


Da mein Garten extrem lehmigen, schweren Boden hat, auf dem sich Gemüse nicht wirklich wohlfühlt, war von Anfang an klar, dass wir es mit Hochbeeten versuchen wollen.

Im ersten Frühjahr, als der wildeste Bewuchs gerodet und der Platz für die Gemüsebeete freigelegt war, bauten mein Mann und meine beiden Buben drei traumhafte Hochbeete.

Die Beete sind etwa 3,50 m lang und 1,20 m breit. Im Prinzip wurden an den Längsseiten vier runde, dicke Holzsteher in den Boden geschlagen und darauf rundumlaufende unbehandelte Holzbretter genagelt. Unbehandelt deshalb, weil sämtlicher wirksamer Holzschutz nicht mit meinem Gemüse in Kontakt kommen soll - nein danke! Und verträglicher, umweltfreundlicher und sicherlich unschädlicher Holzschutz ist einfach wirkungslos. Die Seitenwände stehen allerdings auf einer Kiesschichte, die als Drainage dient und die Lebensdauer der Seitenwände etwas erhöhen soll.


Die fertigen Hochbeete im ersten Jahr.

Meine Hochbeete werden vermutlich in ein paar Jahren zerfallen, dann muss ich sie erneuern. Macht nichts, sie stehen seit mittlerweile dreieinhalb Jahren und sehen immer noch großartig aus.


Die Seitenwände wurden mit Folie ausgekleidet.


Zuerst legten wir in die Hochbeete ausreichend Hasendraht ein - gegen die Wühlmäuse. Wirkt! Bisher keine Maus gesichtet. Um die Seitenwände zu schützen, wurde schwarze Folie innen an die Wände getackert. Wir verwendeten PVC freie Gartenfolien, die angeblich umweltverträglich sein sollen und keiner Schadstoffe an das umliegende Erdreich abgeben. Hoffentlich.


Hasendraht am Boden schützt gegen Wühlmäuse.


Darauf schichteten wir den riesigen Haufen an Schnittgut und Laub, der sich angesammelt hatte. Ein wenig zerkleinern, fertig. Ein Teil des Schnittguts wurde auch gehäckselt, damit es die Zwischenräume gut ausfüllen kann.

Als nächste Schichte kam der Erdaushub, den das Fundament der Gartenhütte zurückgelassen hatte. Guter lehmiger, schwerer, fruchtbarer Boden. Als Schichte im Hochbeet toll, zum Gemüseanbau natürlich nur bedingt geeignet.


Die mit Erdaushub und Schnittgut angefüllten Beete. Die oberste Schichte Erde fehlt noch.

Als oberste Schichte kam gute frische Erde gemischt mit Kompost, etwa 15 bis 20 cm dick.

Und dann konnte gepflanzt werden.

Die erste Bepflanzung im März. Damals gärtnerte ich noch nicht im Quadrat, sondern in Reihen.


Bepflanzung Beet 1. Die abgeschnittenen Mineralwasserflaschen schützen kleine Pflänzchen.

Bepflanzung Beet 2. Viele Erdbeeren im Vordergrund.

Bepflanzung Beet 3. Erbsen und Spinat sind schon gut zu sehen.


Und so sah es bereits im Juni desselben Jahres aus. Zwischen den Pflanzen liegt Miscanthusmulch, der vertreibt die Schnecken und hält die Erde schön feucht - und das darüberliegende Gemüse trocken und sauber.


Ein wahres Gemüse - Wunderland. Aber dieses Frühjahr war auch extrem wetterstabil.

In guter Bauerngartenmanier wachsen auch Ringelblumen zwischen dem Gemüse.

Die große Zucchini im Vordergrund bescherte uns eine Rekordernte.

Fazit: Hochbeete sind sensationell. Man kann ganz bequem Unkraut jäten, säen, ernten, etc. Das Gemüse wächst wunderbar und Schnecken gelangen nur sehr selten in die Beete (heuer leider schon, aber heuer war alles anders).


Maries Tipp!

Da die Beete durch die Verrottung der untenliegenden Zweige etc. jedes Jahr rund 5 cm einsinken, ergänze ich die fehlende Erde mit guter Gartenerde und Kompost. So bleiben meine Beete fruchtbar, da sie ja wirklich sehr stark beansprucht werden. Noch ein wenig Hornspäne daruntergemischt und alles wächst und gedeiht.



Der Herbst ist die ideale Jahreszeit, um den Gemüsegarten neu zu organisieren und Hochbeete anzulegen. Der anfallende Strauchschnitt kann so sofort verwendet werden, auch das Laub bildet einen wunderbaren Untergrund.

Mit liebem Gruß

Marie

Komm mit, ich nehme wieder an Linkpartys teil!

Wenn dir mein Garten gefällt, kannst du hier noch vieles entdecken. Vielleicht hast du auch Lust auf einen Spaziergang durch meinen Oktobergarten.


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Blaue Kartoffeln


Blaue Kartoffeln in rohem Zustand. Jede sieht ein wenig anders aus.


Mein Garten ist zwar für städtische Verhältnisse groß, trotzdem baue ich das Gemüse nicht zur kompletten Selbstversorgung an. Dazu fehlt es mir an Anbaufläche - und vor allem an Lagermöglichkeiten. Den gemüsegeeigneten Erdkeller gibt es leider bei mir nicht.


Gemüsebeet mit Kartoffelpflanzen.


Mein Gemüse- und Obstanbau ist also nur dekorative und köstliche Ergänzung des Speiseplans, auch wenn wir in guten Gartenjahren vor allem im Sommer definitiv kein Obst oder Gemüse zukaufen müssen.


Blaue Kartoffeln in voller Blüte. Der Stamm der Pflanze ist auch blaurot gefärbt.


Genauso verhält es sich mit meinem Kartoffelanbau. Aus reiner Freude am Wachsen baue ich blaue Kartoffeln an, nicht viel, nur etwa 10 Pflanzen pro Jahr. Diese sehen unglaublich nett aus, schon die Pflanze ist leicht blaurot gefärbt. Die Kartoffeln geben eine ganz passable Ernte ab, je nach Witterung bis zu 10 kg.


Hier sieht man die dunklen Triebe.


Die Sorte kenne ich nicht genau, ich glaube, es handelt sich um französische  Trüffelkartoffeln. Ich kaufe die Kartoffeln bei meinem Bio-Gemüsehändler und setze sie ein. Klar, das ist nicht die richtige Methode, man sollte Saatkartoffeln kaufen, die garantiert virusfrei sind, etc. Aber: es funktioniert bei mir schon seit drei Jahren wirklich toll.


Ernte von drei Kartoffelpflanzen. Viele sind klein, aber geschmacklich hervorragend.


Ich glaube, ich baue diese Sorte an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vitelotte


Meine blauen Kartoffeln. Jede sieht ein wenig anders aus.

Die Kartoffeln sind geschmacklich ein Erlebnis und sehen auch noch toll aus, wenngleich die wirklich beeindruckende Farbe beim Kochen teilweise verloren geht. Leider!


Maries Tipp!

Aus den Kartoffeln kann man folgendes zaubern:

  • blauen Kartoffelsalat
  • jede Art von Kartoffelchips oder Pommes
  • einfach mit Butter essen

Wozu sich meine blauen Kartoffeln gar nicht eignen:

  • Kartoffelpüree
  • Kartoffelteig
  • alles, wozu mehlige Kartoffeln notwendig sind

Kartoffelsalat aus blauen Kartoffeln.


Bei Kartoffelchips kann man, wenn man sie dünn schneidet, die Schale mitessen. Ansonsten muss man sie schälen, was angesichts der vielen Vertiefungen recht aufwändig ist. Bei ganz jungen Kartoffeln kann man sie auch mitessen, sie ist aber wesentlich härter als bei hellen handelsüblichen Frühkartoffeln.


Junge blaue Kartoffeln mit Sauce Tartare und frischem Gemüse. Auch die Tomaten sind Eigenbau!


Ich liebe es, alte oder außergewöhnliche Sorten in meinem Gemüsegarten anzupflanzen und auszuprobieren. Blaue Kartoffeln sind ein Fixstarter und werden jedes Jahr angebaut.

Mit liebem Gruß

Marie

Komm mit, ich nehme wieder an Linkpartys teil! Aber vergiss dein Notizbuch nicht, dort gibt es sooooo viel zu entdecken!

Weitere Rezepte kannst du hier entdecken. Und wenn dir mein Garten gefällt, lade ich dich gleich noch zu einem weiteren Spaziergang ein.


Montag, 13. Oktober 2014

Mein Garten im Oktober


Dieses Jahr war kein Gartenjahr, zu viel Regen, zu wenig Sonne, zu viele Schnecken, zu viele Läuse, zu viel Mehltau - die Liste ist endlos.

Mein Garten hat sich trotzdem in sein Herbstkleid gehüllt und bemüht sich nach Kräften. Von der verschwenderischen Blütenfülle eines normalen Herbstes ist zwar nicht allzuviel zu bemerken, aber ich entdecke doch viele Highlights.

Kommt mit in meinen Garten und erfreut euch an dem, was noch blüht.

Kerzenknöterich am Teich. Ihn hat der viele Regen nicht gestört.


Rotes Weinlaub am Zaun. Ein Spektakel.
 
Der Liguster hat heuer viele Beeren. Vorsicht: giftig!

The Fairy hat sich nach dem nassen Sommer erholt.

Diese Rose, The Fairy, habe ich als ROSA Bodendeckerrose wurzelnackt im Herbst beim Gärtner gekauft. 9 Stück davon. Allerdings ist sie nicht rosa, nicht einmal annähernd, sie zeigt ein tiefes, sattes ROT. Da sie aber so gut angewachsen ist, darf sie bleiben. Soweit zur Farbgestaltung, es läuft nicht alles wie geplant.


Die Akkeleien haben sich im Garten etabliert. Hoffentlich bleiben sie auch!

Der Rosmarin gedeiht an der warmen Mauer.

Den Rosmarin habe ich an eine warme Ziegelmauer gesetzt, windgeschützt und an einer sehr sonnigen Stelle. Er gedeiht prächtig. Mit Winterschutz wird er hoffentlich auch die kalten Monate überleben.
Und ja, rundherum ist jede Menge Unkraut zu sehen. Ich sollte mal wieder jäten..


Im Feuerbeet blüht das Mädchenauge. Die Ringelblumen daneben sind schon verblüht.

Den Namen dieser Blume kenne ich nicht. Sie ist eingewandert.

Die Heidelbeeren im Moorbeet färben sich rot und lila.

Letzte Brombeeren. Sie werden vermutlich nicht mehr reif.
Herbsthimbeeren am Gartenzaun.

Die Sommerernte meiner Himbeeren ist heuer total ausgefallen. Zu kalt, zu naß, zu wenig Sonne. Diese Sorte, Himbo Top, ist eine Herbsthimbeere. Sie trägt zwar nicht allzu viel, aber die Früchte sind gesund und sehr süß.

Das Jahr im Gemüsegarten war zu vergessen. Die Ernte war so schlecht wie schon lange nicht mehr. Kaum Salat, verfaulte Tomaten, keine Erbsen oder Bohnen und sogar die Zucchini wollten nicht so recht gedeihen.

So sieht mein Kohl heuer aus: Schnecken und Regen haben ihm sehr zugesetzt. Er wird kaum essbar sein.

Kohl 2014. Schnecken und Regen mag er gar nicht.

Zum Vergleich, so sah mein Kohl letztes Jahr aus. 2013 war auch kein so guter Sommer, vor allem der Herbst war kalt, aber trotzdem konnte man ihn wenigstens essen.


Kohl 2013.


Im Winter habe ich den Versuch gestartet, eine Pfefferonipflanze zweijährig zu züchten. Ich habe sie im Herbst ausgegraben und ins Zimmer gestellt, im Frühjahr begann sie zeitig zu blühen. Ende Mai durfte sie dann in den Garten übersiedeln.
So sieht sie heute aus.


Pfefferoni im Garten.

Fazit: kein Wachstumsvorsprung, die Pfefferoni werden genauso schnell reif (oder eben nicht reif), wie die in diesem Jahr gezogenen. Man kann Paprika und Pfefferoni also zwei- und mehrjährig ziehen, aber es lohnt sich nicht.

Naja, nächstes Jahr baue ich ein kleines Glashaus. Die Pläne sind schon weit gediehen, aber zuerst kommt leider noch der Winter.


Diesen Hibiskus schicke ich euch als Gruß!

Einen schönen Gruß aus meinem herbstlichen Garten
Marie

Weitere Gartenspaziergänge kannst du hier nachlesen, meinen Traum vom immerblühenden Gartenim November oder den frühlinserwachenden Garten im Feber. Weitere Gartenposts gibt es hier

Auch auf Linkpartys bin ich wieder zu finden. Komm mit!

Donnerstag, 21. November 2013

Der immerblühende Garten

Der immerblühende Garten ist ein wunderbarer Traum. Leider leben wir in einem Klima, das dafür nicht gerade optimal geeignet ist.


Ein paar Ringelblumen blühen trotz tiefer Temperaturen noch unermüdlich.

Als wir den Garten vor etwas mehr als zwei Jahren übernahmen, war er eine verwilderte "grüne Höhle". Außer ein paar Sträuchern im Frühjahr und etlichen vergessenen Frühlingsblühern gab es rund ums Jahr kaum Blüten oder Farbe.

In den vergangenen zwei Jahren setzten wir etwa 2000 Frühlingsblüher, zahlreiche neue Sträucher und viele Stauden und einjährige Blumen. Kinder und Ehemann unterstützen mich dabei mit allen Kräften.

Mein Ziel ist es, den Garten zu jeder Jahreszeit zu einem Erlebnis zu machen. Dazu gehören auch blühende Pflanzen.

Was meinem Garten derzeit noch Farbe gibt:

Der Kerzenknöterich war dieses Jahr ein wenig übereifrig und wuchs fast 1,5 m hoch. Seltsam. Dafür war er nach dem heißen Sommer am Ende. Es half nur mehr abschneiden. Seit Ende August hatte er aber Zeit, sich zu erholen und bezaubert mit diesem zarten rosa Blütenflor.

Kerzenknöterich am Teich.
 
Die Schafgarbe durfte, als sie verblühte, stehen bleiben, damit ihre festen Blütenstände dem Garten im Winter ein wenig Struktur geben. Trotzdem zeigt sie ein paar neue gelbe Blüten.

Schafgarbe - verblühte und gelbe Blütenstände.

Die Scheinbeere bezaubert mit buntem Laub und roten Beeren. Ich habe sie ganz frisch an einen schattigen Platz gesetzt. Hoffentlich wächst sie gut ein und bedeckt bald den Boden.

Scheinbeere mit roten Früchten.

Rund um den Teich wachsen kleine weiße Blumen, die ein wenig an Kamille oder Margeriten erinnern. Sie sind definitiv Unkraut, aber wenn man sie ein wenig im Zaum hält, blühen sie von Juli bis November immer wieder. Nur den Namen kenne ich noch nicht, bin daher für Hinweise dankbar.

Kleine weiße Blumen am Teichrand.

Auch zwischen den Sträuchern fühlen sich diese Blumen wohl.


Letztes Frühjahr bekam ich ein paar Töpfe mit Primeln geschenkt. Als sie verblüht waren und am Tisch nicht mehr so attraktiv aussahen, setzte ich sie unter einen großen Hartriegelstrauch - und vergaß sie. Irgendwann im Laufe des Sommers, beim Unkraujäten, konnte ich keine Spur von ihnen entdecken und war der Meinung, dass sie den Umzug in den Garten wohl nicht überlebt hatten.
Doch Primelchen sind robust. Und so verschönern sie derzeit meinen Novembergarten. Wobei ich mich zu erinnern glaube, dass sie ursprünglich rot waren. Im Garten finden sie zu ihrer natürlichen gelben Farbe zurück.

Kleine gelbe Primeln unter dem Hartriegel.

Ursprünglich waren sie rotblühend - aber im Garten werden sie wieder gelb.

Besonders haben es mir jene Sträucher angetan, die mitten im Winter blühen - Zaubernuss, Winterjasmin und Duftschneeball. Einen rosa blühenden Duftschneeball setzten wir unmittelbar neben die Terrasse - und er zeigt neben sehr hübschen Blättern auch schon ganz leichte rosa Blütenansätze. Hoffentlich hält er im Jänner, was er verspricht.

Der Duftschneeball zeigt schon ganz zarte Blütenansätze.

Im Gemüsegarten ist der Winter eingekehrt. Ein paar Pflanzen sind allerdings noch auf den Beeten zu finden. Ein wunderschöner Kohlkopf, den wir diese Woche verspeisen werden - für nächste Woche ist strenger Frost angesagt.

Ein Kohlkopf im Gemüsebeet.

Wunderschön und tiefrot und gelb präsentiert sich auch noch der Mangold. Angeblich ist diese Sorte winterhart. Ich bin gespannt, ob das stimmt, bei uns kann es vor allem im Jänner und Feber  viele Wochen lang Frost geben.

Mangold im Gemüsebeet.

Soweit zu meinem Garten im November. Bisher wurden wir vom Frost verschont und es ist noch relativ grün. Und ich freue mich schon, wenn Anfang Jänner die ersten Kaukasusschneeglöckchen ihre Köpfe durch den Schnee stecken werden.

Gruß
Marie