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Dienstag, 25. Oktober 2016

Als Gastautorin bei Augenstern HD Zauberkrone

Diese Woche darf ich als Gastautorin bei Annette von Augenstern HD Zauberkrone schreiben. Wie schön! Ich bin ganz aufgeregt und freue mich auf viele nette Kommentare und Anregungen.




Worum es geht? Um Kinderspielzeug, Kindersachen, Kinderkunst und alles, was in unserem Haus so Platz finden muss, wenn wir uns für Kinder entscheiden.

Da bei Annette dieses Jahr mehrere tolle Aktionen betreffend Ordnung, Entrümpeln und Organisieren laufen, zum Beispiel die "1000 Teile Raus" Linkparty, geht es auch in meinen Posts nicht um das Anschaffen von Spielzeug, sondern um das Gegenteil. Was machen, wenn die Kinder aus dem Spielzeug herauswachsen? Was tun mit den tausenden Kinderkunstwerken, die im Laufe der Jahre ins Haus kommen? Wohin mit den vielen Dingen, die unsere Kinder einen Teil ihres Wegs begleitet haben, nun aber nicht mehr gebraucht werden? Ideen, Gedanken, Lösungen, Anregungen und Tipps gibt es bei Annette.

Besucht mich bei Annette auf Augenstern HD Zauberkrone, ich freue mich.

Annettes Gastbloggeraktion läuft noch länger, vielleicht hat noch jemand Lust, bei ihr zu schreiben. Es macht wirklich Spaß mit ihr zu arbeiten, die Vorbereitungen, der Gedankenaustausch, die Themenfestlegung, gemeinsam am Text feilen, DANKE liebe Annette für diese tolle Gelegenheit.

Mit liebem Gruß

Marie

Freitag, 23. September 2016

Medien entrümpeln

Der Herbst ist bei mir auch eine Zeit, in der ich - genauso wie im Frühjahr - viel in Haus und Garten herumräume. Kleidung und Bettwäsche muss für die kommenden Saisonen hergerichtet werden, viele Dinge sind einzuwintern oder wieder hervorzuholen, eine wunderbare Gelegenheit, um Klar Schiff zu machen.




Wie schon oft gesagt: ich lebe in einem prinzipiell sauberen, organisierten, aufgeräumten Haus, wie vermutlich die meisten von euch. Und trotzdem gibt es Ecken und Nischen, Regale, Kästen und Bereiche, in denen sich ganz still und heimlich ein wenig Chaos breitmachen will. Zunächst fast unbemerkt, dann natürlich irgendwann extrem lästig.

Derzeit organisiere ich unsere Medien neu. Im Laufe der Zeit haben sich einfach viel zu viele Bücher, CDs, DVDs, Spiele und Zeitschriften angesammelt. Obwohl wir oft und gerne in Leihbüchereien lesen und ausleihen, findet doch immer und immer wieder ein Buch, eine Zeitschrift, eine DVD den Weg in unser Zuhause.

Bei unserem Umzug vor mehr als zwei Jahren wurde zwar recht gründlich aussortiert, gleichzeitig aber der Bücherschrank auch wieder ordentlich aufgestockt, weil wir mit dem alten Haus auch eine riesige Bibliothek übernahmen.

In den letzten Wochen und Monaten ärgerte ich mich ständig über irgendwelche Medien. Was ich suchte, fand ich nicht gleich. Ständig lag etwas irgendwo herum und wenn ich etwas Neues kaufen wollte oder geschenkt bekam, fand ich dafür keinen Platz. Eine unerfreuliche Situation.

Lösung 1: neue Regalsysteme anschaffen und alles gründlich sortieren. Problem: wir haben keinen Platz für zusätzliche Regale, gar keinen Platz. Oder unser kleines locker und luftig möbliertes Häuschen wird zum Bücherlager. NEIN!!!




Lösung 2: Entrümpeln. Ojeee, da waren meine drei Männer aber wenig begeistert. Vor allem, was DVDs und CDs betrifft. Man kann zwar fast alles ausleihen und streamen aber die hunderten Medienscheiben waren tabu. Hmmmh.

Also, was tun?

Zunächst einmal räumte ich vor einigen Monaten eine ganze Menge Medien, Bücher, CDs etc. in die dritte Reihe ganz unten im Regal bzw. packte hunderte CDs in Kisten auf den winzigen Dachboden. Dann wartete ich ab. Was geschah??? Richtig, niemandem ging auch nur ein Stück ab. Gelesen wurde, was leicht zugänglich war und natürlich hauptsächlich Neues bzw. ältere Klassiker. Die gesamten Bücher, die man quasi wie Soletti kauft, kann man nach einem Mal Lesen getrost entsorgen.




Für CDs fand ich bald eine Lösung, die meine Männer zufriedenstellte. Mittels eines kleinen Gratistools kopierte ich alle CDs verlustfrei auf eine externe Festplatte. Alle können darauf zugreifen und sich nun für Handy oder Ipod ganz schnell eigene Playlists zusammenstellen. Wichtig ist, die Medien nicht nur in ITunes hineinzuspielen, sondern richtig zu kopieren. Ich verwendete dazu das Gratisprogramm EAC (Exakt Audio Copy), das schnell und einfach zu bedienen ist. Man muss aber bedenken, dass das Speichern fast in Echtzeit geschieht, es dauert also richtig lange. Dafür läuft das Programm bequem in Hintergrund, wenn man nicht gerade extrem speicherintensive Programm offen hat (bei mir sind das meine Grafik- und Zeichenprogramme), kann man es während der normalen Arbeit erledigen. Extrem kopiergeschützte CDs kann man nicht digitalisieren, aber da wir schon länger keine CDs mehr kaufen sondern nur mehr einzelne Titel sind die meisten CDs schon ein paar Jahre alt.


Für DVDs fand ich bisher keine praktikable Lösung, die auch der Fernseher dann von der Festplatte abspielen kann. Hier suche ich noch und möchte dann auch die Filme speichern. Wer hat Erfahrungen mit dem digitalen Speichern von Filmen? Und wie kann man diese dann bequem zum Fernseher transferieren? Mitsamt den Menüs und Auswahlmöglichkeiten und ohne Verluste? Und natürlich NICHT mit einem illegalen Programm, bitte.

Die CDs lassen sich dann, zwar nur um ein paar Cent, aber immerhin, bei Rebuy oder Momox verkaufen.

Bei Büchern ging und gehe (ich bin definitiv noch nicht fertig) ähnlich vor. Alles, was wir sicherlich nicht mehr lesen werden, wird verkauft oder verschenkt. Eine tolle Idee sind die offenen Bücherkästen, die es bei uns an fast jeder Ecke gibt. Ein Verkauf einzelner Bücher oder Medien über Online - Plattformen wie eBay oder Willhaben lohnt sich definitiv nicht, es ist viel Aufwand, das meiste wird nicht gekauft und für den Rest bekommt man auch nur wenige Cent. Antiquariate sind nur dann zu empfehlen, wenn man wirklich viele, interessante, gut erhaltene oder seltene alte Bücher hat.

Mit Flohmärkten oder speziellen Bücherflohmärkten an sich habe ich keinerlei Erfahrung, ich bin keine Flohmarkt - Verkäuferin. Eventuell könnte das aber interessant sein, wenn man sehr viele Medien zu verkaufen hat. Man kann natürlich auch Medien an karitative Flohmärkte spenden, in den meisten Pfarren, Frauenhäusern und sozialen Einrichtungen finden solche Flohmärkte regelmäßig statt. Auf Flohmarkt.at findet man alle aktuellen Termine in seiner Umgebung.

Die besten Bücher, die Lieblingsbücher, gute aktuelle Nachschlagewerke und Klassiker dürfen bleiben, ebenso unsere vielen Garten- und Kochbücher.

Zu Erfahrungen mit Momox und Rebuy ist folgendes zu sagen: die Preise sind wirklich teilweise extrem niedrig (15 cent pro Buch, wenn überhaupt), aber wenn man viel loswerden will, lohnt es sich trotzdem. Manchmal erlebt man auch eine Überraschung, wenn ein eigentlich völlig uninteressantes Buch plötzlich 5 oder 6 Euro Wert ist. Das Eingeben der ISBN ist mühsam, die Varianten mit Scanner fürs Handy nicht wirklich ausgereift. Der Versand ist relativ problemlos, man druckt einen Retourenaufkleber aus und gibt das Paket im Hermes Shop oder bei DHL ab. Die meisten Medien werden anstandslos akzeptiert, ich versende nur - in meinen Augen - einwandfreie Medien und nur ein einziges Mal wurde von Rebuy ein Artikel nicht angenommen. Die Bezahlung erfolgt in einem angemessenen Zeitraum, etwa zwei bis drei Wochen nach Einsendung. Schneller leider nicht, Rebuy ist etwas besser, bei Momox dauert es wirklich fast schon zu lange. Beide akzeptieren Verkäufe ab einer Summe von 10 Euro für den Gratisversand.

Aber vorsicht: beide Firmen haben Algorithmen im Hintergrund laufen, die Waren wiedererkennen. Das bedeutet, dass man Artikel, die man verkaufen will, ja nicht zuerst "prüfen" darf, um sie später zu verkaufen. Das Programm meldet dann einen erhöhten Verkaufswillen, was den Preis sofort drückt bzw. den Verkauf sogar unmöglich macht.

Beispiel: ich stellte einen großen Berg Medien zusammen, öffnete beide Fenster (Momox und Rebuy) und prüfte Artikel für Artikel, wo ich einen besseren Preis bekommen würde. Alle von beiden nicht akzeptierten Artikel sortierte ich aus, den Rest in zwei Stapel.
Am nächsten Tag wollte ich die Stapel dann endgültig verkaufen - und plötzlich akzeptierte Momox etwa die Hälfte der Bücher nicht mehr ("diesen Artikel kaufen wir leider derzeit nicht an"), bzw. bot wesentlich geringere Preise als noch am Vortag. Wichtig: Ware, die man verkaufen will, sofort in den Einkaufswagen legen, man kann den Verkauf ja auch später abschließen.
Bei Rebuy allerdings passierte es mir mehrfach, dass Artikel, die schon im Einkaufswagen lagen, bei der Endabrechnung dann doch nicht mehr akzeptiert wurden oder plötzlich einen geringeren Preis hatten - "leider können wir xyz nicht ankaufen" - "der Preis von xyz ist jetzt leider nur mehr ...". Das ist lästig, vor allem, wenn man die Mindestsumme dann nicht mehr erreicht.

Update: derzeit kann ich Momox leider nicht mehr empfehlen, es werden zu viele Artikel aus meiner Meinung nach recht fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Seltsamerweise handelt es sich immer um die Artikel, für die ein höherer Ankaufspreis gelten würde. Man kann sich die Ware dann auf eigene Kosten zurückschicken lassen, aber das kostet mehr, als der gesamte Verkauf bringt. 

Noch ein Update: beide Firmen, sowohl Momox als auch Rebuy, werden ziemlich unfreundlich, wenn man Dinge länger im Warenkorb liegen lässt, ohne den Verkauf abzuschließen (weil man beispielsweise noch Sachen sucht, um auf den Mindestankaufspreis zu kommen). Man erhält im Tagesrhythmus Emails, dass der Preis sinkt und Waren aus dem Verkaufskorb gelöscht werden, etc. Nach dem Motto: "Ihre Artikel verlieren täglich an Wert (O-Ton Rebuy)". Auch keine sehr nette Praxis. 

Fazit: Verkäufe im Internet lohnen sich derzeit meiner Meinung nach nicht, es ist besser (und nachhaltiger), die Dinge bei lokalen Flohmärkten einer sozialen Einrichtung für einen guten Zweck zu spenden.

Meine Lösung für das (nicht virtuelle) Medien - Dilemma:
  • Zeitungen - am besten mindestens 1x pro Woche ins Altpapier
  • Zeitschriften - auch regelmäßig aussortieren, mindestens 1x pro Jahr ordentlich dezimieren, dann ins Altpapier, eventuell auch (rechtzeitig) an Seniorenclubs etc. spenden (aber nicht, wenn sie schon total veraltet sind)
  • Kataloge - alles, was nicht aktuell ist, wandert ins Altpapier
  • Bücher -  Klassiker und Lieblingsbücher dürfen bleiben, der Rest kann entweder verschenkt (Kinderbücher an jüngere Kinder), zu Flohmärkten gebracht, im Internet verkauft oder einem Antiquariat angeboten werden. Echter Mist bitte auch ins Altpapier, hier ist es schade um jeden Gedanken, den man noch daran verschwendet
  • CDs und DVDs kann man digitalisieren, wenn es den Aufwand lohnt. Vieles lässt sich streamen oder um ein geringes Entgelt online für einen gewissen Zeitraum ausborgen. Oft will man einen Film ohnehin nur einmal ansehen. Gut erhaltene Medien kann man verkaufen oder spenden, kaputte oder wirklich schlechte wandern in den Restmüll

Wer mehr zum Thema schnelles Entrümpeln lesen will: hier gibt es die 5-Tage-Challenge. In fünf Tagen etliche Kilo weniger Zeugs im Haus. Garantiert, schnell und völlig schmerzlos.


http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2015/02/5-tage-mini-organisations-challenge.html


Nächstes Monat geht es mit dem Kinderspielzeug weiter.Auch eine riesige Herausforderung, vor allem, wenn die Kinder größer werden. Zu diesem Thema darf ich bei Annette als Gastbloggerin auftreten. Annette hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen - 1000 Teile raus - schaut doch dort einmal vorbei, es gibt vieles zu Entdecken.

Mit herbstlichem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Donnerstag, 19. Februar 2015

Großputz im Kinderzimmer

Mein "Großer" ist mit der Schule auf Skikurs gefahren, wie ich ihn beneide. Eine Woche lang Sonne, Schnee und Spaß! Wunderbar. In der derzeitigen Grippezeit eine tolle Sache, immerhin sind teilweise schon Schulkassen halb entvölkert, weil alle das Bett hüten müssen.

Wenn meine Kinder einmal ein paar Tage nicht da sind, nütze ich die Zeit gerne für einen richtigen Großputz und für intensives Aufräumen und Entrümpeln in ihren Zimmern.

Eigentlich müssen meine Kinder ihre Zimmer selbst in Ordnung halten, aber das klappt meist nur eingeschränkt.Wie in allen Familien. So ein Generalputz tut dem Zimmer also manchmal richtig gut.

Zunächst einmal wird entrümpelt, auch das geht wesentlich besser, wenn die Kinder nicht da sind. Denn einige "Kostbarkeiten", an die sie sich nicht einmal mehr erinnern können, wandern schnell in den Müll und werden auch nie mehr vermisst. Aber wehe, wenn ich gemeinsam mit ihnen entrümple, dann wächst der Wert des Krams plötzlich ins Unermessliche. Kenne ich - geht mir genauso! Also, aus dem Augen, aus dem Sinn.

Generell bin ich dafür, mit den Kindern aufzuräumen und auszusortieren. Erstens: damit sie es lernen. Zweitens: weil sie selbst entscheiden sollen, was in ihren Zimmern bleiben soll. Aber, siehe oben, manchmal sind Alleingänge ganz praktisch und zielführend.

In der letzten und vorletzten Woche habe ich sehr viel reinen Müll (der sich unter vielen hübschen Namen wie Zeitschriften, Dekoartikel, etc. versteckt hatte) aus dem Haus geschafft. Also ist diesbezüglich nicht so viel zu tun.

Außerdem gibt mir die Abwesenheit meines Sohnes die Gelegenheit, ein paar Dekorationen und Organisationssysteme zu überdenken und neu zu gestalten. Beispielsweise die Schreibtischschubladen und die Ablage für die Schulsachen. Beides ist derzeit nicht optimal gelöst, die vorhandenen System funktionieren nicht so richtig. Also werde ich mir etwas Anderes überlegen, mal sehen und in Blogs stöbern, hier finde ich oft Ideen und Anregungen.

Das Wetter ist zwar nicht berauschend, kalt und nebelig, aber immerhin regnet es nicht. Und es weht ein leichter Wind. Ideal, um das gesamte Bett zu waschen, also auch Decke, Polster, Unterbett, Zierkissen, Stofftiere und Tagesdecke. So in etwa alle 3 bis 4 Monate kommen diese Dinge bei mir in die Waschmaschine, meist zu Saisonwechsel. Es ist angenehm, dafür ein paar Tage Zeit zu haben und nicht alles an einem Tag waschen und trocknen zu müssen, weil das Bett am Abend wieder gebraucht wird.
Auch die Vorhänge wandern in die Waschmaschine.

Weil ich schon dabei bin, sortiere ich gleich den Kleiderkasten aus und räume ihn gründlich auf. Vieles passt noch, mein Sohn ist in diesem Winter nicht sehr viel gewachsen, aber einige Dinge sind doch zu klein und wandern in den Schrank des kleinen Bruders. Ein paar Dinge müssen ersetzt werden, ein paar Dinge ergänzt, aber eigentlich ist der Schrank recht gut gefüllt. Nur ein paar Sweater sortiere ich aus, weil mein Sohn sie wirklich nicht ein einziges Mal getragen hat.

Ein paar Schadstellen an der Wand sind ebenfalls schnell ausgebessert und können gut trocknen, bevor mein Sohn wieder nach Hause kommt.

Und: wieder einmal entdecke ich neue Lebensformen! Eine Jausenbox mit etwas, bei dem ich definitiv nicht mehr erkennen kann, um was es sich einmal gehandelt hat. Dafür schillert es in allen Farben und hat einen seidigen Pelz. Gottseidank schließen diese Boxen sehr dicht, denn der Gestank beim Öffnen ist unbeschreiblich. Damit wandert leider auch die Box mit in den Müll, denn ich glaube nicht, dass man sie noch reinigen könnte.
Warum um alles in der Welt müssen Kinder ihre Jausenboxen irgendwo im Zimmer abstellen, anstatt sie in die Küche zu bringen??? Gottseidank bin ich damit nicht alleine.

Jetzt noch Saugen, Abstauben, Fenster putzen, Aufwaschen - und das Zimmer strahlt und duftet wunderbar.

Mit liebem Gruß

Marie

Nicht vergessen: am 22. startet die nächste Linkparty "Von Tag zu Tag". Verlinkt werden darf alles, was unser Leben und unseren Alltag lustiger, bunter, organisierter, leichter und lebenswerter macht. Hier gibt es einen Überblick über Linkparty #1 Von Tag zu Tag. Ich freue mich auf viele tolle Projekte und kreative Ideen.





Dienstag, 17. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 5




Tag 5 der Mini-Organisation musste ein wenig warten. Nach dem Blizzard von letztem Montag lagen mehr als 20 cm Neuschnee und es war bitterkalt. Keine gute Voraussetzung, um Garten und Gartenhütte zu entrümpeln.

Mittlerweile hat sich aber das Wetter beruhigt, es ist zwar immer noch recht kalt, aber sonnig und der Schnee ist fast schon wieder weg.

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 5: Garten und Gartenhütte


Der Garten ist eigentlich schnell aufgeräumt, weil er jetzt - kurz vor Frühlingsbeginn - übersichtlich und kaum bewachsen ist. Also sammle ich zunächst einmal den Müll ein, der sich immer wieder ansammelt. An unserem Garten führt ein Spazierweg vorbei und manche Leute finden es augenscheinlich in Ordnung, ihren Müll (Papier, Zigarettenstummel, etc.) über den Zaun zu werfen. Außerdem hat der Sturm der letzten Tage auch ziemlich viel Mist hereingeweht. Mit einem Müllsack und dicken Arbeitshandschuhen ist das aber schnell aufgeräumt.

Danach entsorge ich Deko-Artikel, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen, ein paar alte Blumentöpfe, eine Figur, ein paar Steine, die sich im Blumenbeet doch nicht so gut machen, ein paar zerbrochene Muscheln, die als Deko rund im den Teich angeordnet waren.

Außerdem sammle ich die verstreuten leeren Sackerln der Meisenknödel ein. Um die Schädlinge in meinem Garten ganz biologisch in Schach zu halten, füttere ich viele Vögel - allerdings nur im Winter. Also liegen nach dem Sturm etliche Reste meiner Vogelfütterung am Boden. Weg damit.

Der Garten sieht gleich viel sauberer aus, auch wenn ich sonst derzeit gar nichts machen kann. Die Sträucher und Bäume sind geschnitten, die Beete vorbereitet und es wartet alles auf den Frühling.

Punkt 2: Die Gartenhütte. Da es so kalt ist, wird das eine schnelle Aktion. Alles, was nicht mehr zu brauchen ist, wandert schnell in einen großen Müllsack. Blumentöpfe, Dekoartikel, ein paar übriggebliebene Zwiebel, alte Samen, die kaum mehr keimen, zwei Gartenscheren, die nicht mehr schneiden, etliche kaputte Arbeitshandschuhe, ein unvollständiges Boccia-Spiel, zwei kaputte Federballschläger, etc.

Wie gesagt, es geht hier heute weder ums Aufräumen noch ums Organisieren. Ich werfe nur den offensichtlichen Müll weg.

Fertig nach 5 Tagen, säckeweise Müll entsorgt, das Frühjahr kann kommen. Mit weniger Ramsch geht dann auch der Frühjahrsputz viel einfacher.

Die nächste Aktion wird die Entrümpeln-für-den-Flohmarkt-oder-zum-Verkaufen-Aktion sein. Denn ich bin auf viele, viele Dinge  gestoßen, die wir nicht mehr brauchen.


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!


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Mittwoch, 11. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 3

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte



Tag 3: Badezimmerschränke

Woran es liegt, habe ich bis heute nicht durchschaut. Aber es ist so: mindestens 50% der Tuben, Tiegeln, Flaschen und Dosen im Badezimmer sind LEER. Das neue Duschbad wird geöffnet, die leere Flasche bleibt stehen, wandert ganz nach hinten und wird dort vergessen. Ebenso geschieht es mit Deo, Haarshampoo, Sonnencreme, Medikamentenpackungen, etc.

Hier darf ich meiner Familie keinen Vorwurf machen - denn es sind durchaus auch meine Produkte, die sich hier finden. Warum? Ich weiß es nicht, es passiert weder bewußt noch absichtlich, aber es ist so.
Eine kleine Umfrage unter meinen Freundinnen ergab übrigens, dass ihnen das Problem ebenso bekannt ist. Erklärung haben wir allerdings keine gefunden.

Nur: mein Badezimmer ist nicht riesig groß und der Platz in den Schränken und Regalen ist beschränkt. Leere Gebinde haben hier also auf keinen Fall etwas verloren.
Heute kümmere ich mich einerseits um die vielen leeren Flaschen, Tuben und Tiegelchen und kontrolliere andererseits auch die restlichen Kosmetikprodukte auf Verwendbarkeit und Haltbarkeit.

Was ich so alles finde:
  • Leeren oder eingetrockneten Nagellack. Na, hier kann ich meiner Familie wohl keinen Vorwurf machen, ich bin das einzige weibliche Wesen hier und meine boys verwenden definitiv keinen Nagellack. Ich schon, ich liebe schöne bunte Nägel.
  • Leere Flaschen und Tiegel von Duschbad, Shampoo, Haarwachs, Fönschaum, Haarspray (bei den Haarstylingprodukten habe ich meine Söhne im Visier - denn Haarwachs verwende ich wirklich nicht!)
  • Kosmetika, die ich nicht (mehr) verwende oder die ihre Haltbarkeit definitiv überschritten haben, wie Lidschatten, Mascara oder Lippenstift.
  • Jede Menge Sonnencreme. Da ich nicht genau weiß, wann ich die einzelnen Produkte gekauft habe und das meiste weniger als halbvoll ist, werfe ich alles weg und werde dieses Jahr den kompletten Sonnenschutz aufstocken. Sonnencreme hält eigentlich nicht länger als zwei Jahre.
  • Leere Verpackungen von allen möglichen und unmöglichen Kosmetikartikeln. Weg damit.
  • Unzählige Produktproben und Kosmetika in Reisegröße. Superpraktisch, wenn man sie auch verwendet. Aber leider nur extrem begrenzt haltbar. Aufgrund der kleinen Füllmenge verderben diese Kosmetika nämlich wesentlich schneller als diejenigen in normal großen Gebinden. Also: weg mit allem und vor dem nächsten Urlaub wird wieder aufgestockt.
  • Nagelfeilen, die nicht mehr gut feilen und Nagelscheren, die stumpf geworden sind. Weg damit. Ich habe genug davon.
  • Einweg-Rasierer, die nicht mehr richtig scharf sind.
  • Ausgeleierte Gummiringerln (Haarschmuck) und kaputte Haarspangen. Da ich mein Leben lang langhaarig unterwegs bin, sammelt sich da so einiges an. Weg mit allem, was nicht mehr einwandfrei in Ordnung ist.
  • Bürsten und Kämme. Auch hier kann getrost aussortiert werden.
  • Contactlinsen-Zeug von meinem Mann. Etliche Reisepackungen von Reiniger und Aufbewahrung, deren Haltbarkeit mir fraglich erscheint. Weg damit, das kann sogar gefährlich werden.
  • Putzmittel. Da ich diese teilweise auch in diesem Bereich aufhebe, werden sie gleich mitsortiert. Wobei hier kaum etwas zu tun ist. Eine leere Flasche muss weg, weiters ein oder zwei Spezialreiniger, die ich nie verwende. Seit ich meine Putzgewohnheiten umgestellt habe, kommen bei mir eigentlich nur mehr umweltschonende Reiniger zur Anwendung.
  • Parfum, das schon länger gelagert wird, auch wenn die Flasche vielleicht noch nicht leer ist. Der Duft verändert sich, wenn er älter wird, und meistens nicht zum Besseren. Also: weg damit.
So meine Badezimmerschränke sind nur mehr halb so voll wie vorher und sehen richtig gut aus. Die Aktion ging schnell und problemlos und es ist gleich viel ordentlicher. Morgen geht es weiter, da wird es ein wenig emotionaler. Dekoration und Kinderbasteleien.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

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Montag, 9. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 1




Raus mit dem Ramsch! In den nächsten fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 1: Küche und Speisekammer

Heute gehe ich alle meine Küchen- und Vorratschränke durch. Alles was beschädigt und unbrauchbar ist oder das Haltbarkeitsdatum überschritten hat, wandert in den Müll.

Dinge, die ich dabei so finde:
  • Beschädigtes Geschirr. Auch wenn Shabby Chic in ist und leicht ramponierte Dinge tolle Dekoobjekte abgeben - Gläser mit Sprung, Kaffeehäferln mit abgeplatzten Stellen, verrostete Siebe, Backformen, in denen immer alles anbrennt, etc. haben in meiner Küche nichts verloren. Auch als Dekoobjekte mag ich die meisten davon nicht. Beim Verkaufen bringen sie so wenig, dass der Aufwand sich nicht lohnt. Weg damit.
  • Abgelaufene Lebensmittel. Trotz ordentlicher Vorratshaltung passiert das leider manchmal. Weg damit!
  • Lebensmittel, die bei uns keiner mag, die aber noch in Ordnung sind. Manchmal kauft man Dinge, die dann niemandem in der Familie schmecken. Oder man bekommt sie geschenkt. Aber diese Dinge müssen definitiv nicht in meinen Schränken stehen, bis sie nur mehr reif für den Müll sind. Also sammle ich sie in einem eigenen Korb und bringe sie am nächsten Sonntag zur Caritas. Wer das Projekt Le+O noch nicht kennt, hier ist der Link. Dieses Projekt läuft in Österreich, aber in den meisten Kommunen gibt es ähnliche Initiativen, man muss sich nur erkundigen.
  • Leere Verpackungen. Ups! Davon gibt es eine Menge. Leere Cornflakesschachteln sind nur ein Beispiel. Weg damit!
  • Plastiksackerln und sonstiges Verpackungszeug. Nur die besten werden aufgehoben. Ebenso die tausend Klammern und Verschlüsse.
  • Leergut zum Zurückbringen. Das kommt sofort ins Auto, dann ist es beim nächsten Großeinkauf sicher mit dabei (und wird nicht wieder vergessen, wie so oft).
  • Wertstoffmüll, den ich auch jedesmal vergesse, wenn ich einkaufen fahre, also Batterien und Co. Gleich ins Auto damit, siehe Leergut.
  • Leere Marmeladegläser, Flaschen, etc., die keinen gut schließenden Deckel mehr haben oder einfach zu zahlreich vorhanden sind. Ein Teil davon wandert in die Gartenhütte, der Rest in den Wertstoffmüll.
  • Geschirrtücher: einige taugen wirklich nur mehr als Putzfetzen. Davon habe ich aber genug. Ab in den Müll.
  • Ein fleckiges Tischtuch, das nicht mehr sauber wird und auch sonst schon die besten Tage hinter sich hat. Weg damit.
In meiner prinzipiell aufgeräumten und ordentlichen Küche haben sich ganz heimlich still und leise mehrere große Plastiksackerln mit Müll angesammelt. Wow! Kaum zu glauben, oder??? Es ist ein gutes Gefühl, das alles los zu werden.

Die ganze Aktion hat kaum eine halbe Stunde in Anspruch genommen und meine Küche atmet sichtlich auf. Morgen geht es weiter mit dem Papiermüll.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!


Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht oder schreib mir in einem Kommentar.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Noch schnell das Weihnachtsbudget aufbessern

Weihnachten ist eine finanzielle Herausforderung und obwohl ich klug plane und gezielt einkaufe, ist der monetäre Aufwand gewaltig. Auf der anderen Seite hat man so viele Dinge zu Hause, die einfach nicht mehr gebraucht werden oder aus denen man selbst bzw. die Kinder herausgewachsen sind - und damit meine ich nicht nur Spielzeug.


Machen wir also einen kritischen Durchgang durch unser Haus, sammeln alles ein, was nicht mehr gebraucht wird, aber noch brauchbar ist - und verkaufen es noch schnell vor Weihnachten.


Gut erhaltene Bücher kann man gut über Rebuy oder Momox verkaufen.


Folgende Dinge lassen sich leicht verkaufen und noch vor Weihnachten zu Geld machen.

* Bücher
* CDs
* Computer- und Konsolenspiele
* Wintersportausrüstung
* Kinderspielzeug
* Dekoartikel
* Elektronisches Spielzeug, Konsolen, etc.

Folgende Anbieter habe ich persönlich schon ausprobiert und damit Erfahrungen gesammelt. Dieser Post ist nicht gesponsert und stellt ausschließlich meine persönliche Meinung dar. Wenn jemand Genaueres über einen Anbieter von mir erfahren möchte, bitte ich um eine Nachricht. Ebenso interessieren mich natürlich eure Erfahrungen brennend - und nicht nur mich! Bitte kommentieren, wo ihr verkauft habt, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und was man beachten sollte.


Spielzeug bei lokalen Flohmarktplattformen inserieren.


Bücher, CDs und Spiele habe ich schon bei Rebuy und Momox verkauft. Rebuy zahlt etwas höhere Preise, dafür ist das Mindesankaufsvolumen sehr hoch. Momox zahlt fast nichts, aber man braucht weniger Artikel für das Gratispaket.
Fazit: die Preise sind zwar ein Witz (durchschnittlich 15 cent für ein Buch), aber wenn man richtig viele gut erhaltene Bücher und CDs hat, zahlt es sich aus. Beide Anbieter zahlen auch pünktlich, bei Rebuy wurden mir 2 Artikel unverständlicherweise zurückgewiesen, bei Momox noch kein einziger.

Update: derzeit kann ich Momox leider nicht mehr empfehlen, es werden im Moment zu viele Artikel aus meiner Meinung nach recht fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Seltsamerweise handelt es sich immer um die Artikel, für die ein höherer Ankaufspreis gelten würde. Man kann sich die Ware dann auf eigene Kosten zurückschicken lassen (15 Euro!!!), aber das kostet mehr, als der gesamte Verkauf bringt. 

Fazit: Buch- und Medienverkäufe im Internet lohnen sich derzeit meiner Meinung nach nicht, es ist besser (und nachhaltiger), die Dinge bei lokalen Flohmärkten einer sozialen Einrichtung für einen guten Zweck zu spenden.
 
Kleiderkreisel: zu vergessen, schade um die Mühe, ebenso Kleiderkorb. Gebrauchte Kleidung (außer Kinderkleidung) lässt sich nicht verkaufen. Ich habe einige neue Stücke um einen Spottpreis eingestellt, keine einzige Rückmeldung. Aber dafür jede Menge Werbemails und Mails von anderen Anbietern, die mich zum Kauf ihrer Artikel "einladen" wollen. Da mache ich nicht mehr mit, Spam brauch ich wirklich nicht. Kleidung kommt zur Caritas oder zum Pfarrflohmarkt.

Kinderkleidung (vor allem Markenkleidung) und alles weitere habe ich bereits erfolgreich über Willhaben oder den Bazar verkauft. Aber hier muss man mit den Preisen wirklich sehr tief liegen, bei neuwertigen Artikeln maximal 30% vom Neupreis, bei gebrauchten Artikeln rund 10%. Dann gehen die Dinge oft sehr schnell weg. Praktisch ist auch, dass ich diese Artikel nur zur Selbstabholung inserieren kann. Wer etwas möchte, muss kommen, den Artikel anschauen und den Preis bar bezahlen. Damit fällt viel Ärger und Mühe beim Versenden weg.

Kinderkleidung tausche ich aber auch sehr oft mit Bekannten und Freunden, ebenso Sportgeräte und Ausrüstungen, aus denen die Kinder herausgewachsen sind. Ebenso eine Möglichkeit, das Budget aufzubessern. Gerade kleine Kinder merken es definitiv nicht, wenn der Bob oder die Schlittschuhe unterm Weihnachtsbaum nicht nagelneu sind und freuen sich sehr darüber. Größeren Kindern kann man sehr gut erklären, dass nicht nur geschäftsneue Artikel Freude bereiten können.


Kinderspielzeug, vor allem Markenspielzeug lässt sich gut verkaufen, wenngleich der Ertrag auch hier nicht sehr groß ist. Die Menge macht es. Bei Kinderspielzeug hat es sich bewährt, nicht zu große Pakete zu schnüren, sondern mehrere mittelgroße in der Größenordnung von 10 Euro gleichzeitig anzubieten. Wenn ich beispielsweise vier  Legopakete um je 10 Euro inseriere, dann kommen die Leute eher und kaufen eventuell mehr als nur eines. Ein großes Paket um 35 Euro würde sich nicht so leicht verkaufen lassen.

Praktisch ist auch, dass man bei Willhaben Dinge verschenken kann. Beispielsweise eine alte Küche. Das habe ich bei meinem letzten Umzug so gemacht. Da ich die Wohnung leer übergeben musste, die Küche nicht mitnehmen konnte und wollte, aber auch nichts für die Entsorgung zahlen wollte, habe ich sie als gratis inseriert. Bedingung. Abbau und Abholung. Binnen 3 Stunden hatte ich 598 Anfragen, die Küche war binnen zwei Tagen demontiert und abgeholt - und der Abholer hat uns aus Dankbarkeit sogar noch unsere Sofas ins neue Haus transportiert. Dafür haben wir ihm dann noch den alten Kühlschrank geschenkt. Eine richtige Win-Win Situation. Über die Abholung von defekten Haushaltsgeräten habe ich hier schon berichtet.

Ebay habe ich bis vor ein paar Jahren begeistert genützt, großteils war der Ertrag passabel, auch die Versandmodalitäten waren in Ordnung. Seit es eigentlich nur mehr professionelle Anbieter gibt und auch das Bewertungs- und Bezahlsystem so kompliziert wurde, habe ich es aufgegeben. Ich nützte Ebay schon seit einigen Jahren nicht mehr, vor allem, seit es diverse oft lokale Flohmarktseiten gibt.

Ich biete niemals zu sogenannten Psychologiepreisen wie 9,99 an, sondern immer nur gerade Eurobeträge. Viele Kunden wollen handeln, das macht mir auch viel Spaß, aber ich habe immer eine Untergrenze, unter die ich nicht gehe. Es kommt also durchaus vor, dass ein potentieller Käufer unverrichteter Dinge von dannen ziehen muss, wenn er einen Artikel, den ich um 30 Euro inseriert habe, um weniger als 10 Euro kaufen will.

Also: noch kurz vor Weihnachten Platz schaffen und ein wenig Geld dazuverdienen. Der Aufwand hält sich in Grenzen, die finanzielle Seite ist erfreulich, ebenso das gestiegene Platzangebot in Schränken und Regalen.

Mit liebem Gruß

Marie