Donnerstag, 17. August 2017

Linkpartys entrümpelt - wer kennt aktuelle Parties?

So, die Blogentrümpelung geht weiter, heute war meine Linkpartysammlung an der Reihe. Mannohmann, da waren ziemlich viele "Leichen" dabei. Schade, viele richtig gute Parties wurden eingestellt, die meisten, weil die Linkanbieter immer teurer wurden, teilweise um 100% im Jahresabstand. Die Parties mit Fotos sind einfach netter - nur leider nicht gratis. Ich kann schon verstehen, dass nicht jeder Blog das zahlen will und kann.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/p/blog-page.html

Jedenfalls habe ich hier ein neues Linkpartyverzeichnis gestartet, brandaktuell mit Juli 2017. Bitte tragt alle eure aktuellen Parties ein, damit möglichst viele mitmachen können. Natürlich könnt ihr auch Parties eintragen, an denen ihr teilgenommen habt, je mehr, desto besser. Nur aktuell müssen sie sein - und in irgendeiner Form zu den Themen meines Blogs passen.



Ich freue mich auf viele neue Parties, neue Ideen und neue Blogs.

Hier könnt ihr noch alle eure Sommerprojekte verlinken, neue Ideen finden, neue Blogs entdecken und neue Leser finden.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2017/08/sommerlinkparty-von-tag-zu-tag-16.html

Mit liebem Gruß

Marie

Mittwoch, 16. August 2017

Bilder malen - mit der Kamera

Schon länger faszinieren mich diverse Bilder, die eigentlich wie Stoffmuster aussehen, aber richtige Fotos sind. Auf Instagram gibt es da viel zu entdecken und so wagte ich mich vor einiger Zeit selbst daran. Mit Hilfe der neuen Kamera meines Teenies versuchte ich ein Rosenbild zu malen. Eigentlich ganz einfach....


Zunächst sammelt man irgendwelche Dinge, Blüten, Blätter, der Fantasie ist keine Grenze gesetzt.

Danach arrangiert man die Dinge möglichst musterartig - gleichmäßig oder nicht ist egal - auf einer neutralen Oberfläche. In meinem Fall eine weiße Tortenplatte.


Ein gut belichtetes Foto machen ....


... und dieses dann entsprechend nachbearbeiten.

Fertig ist mein neuer Background für Laptop und Handy.


Und weil es so schön war und ich noch ein paar Kirschen parat hatte, gleich noch ein Versuch.


Was machen eure Sommerprojekte? Hier gibt es eine Linkparty für alles, was unseren Sommer schöner macht.

Mit liebem Gruß


Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 

Freitag, 11. August 2017

Frisches Gemüse im Winter

Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich schon von Anfang an versuchte, die Gemüsesaison möglichst lange auszudehnen. Mittels Frühbeet, Hochbeet, verschiedenen Salaten, Zwiebel im Winter gelang mir das eigentlich recht gut, aber ich hielt es meist für einen glücklichen wetterbedingten Zufall.


Vor einigen Wochen stolperte ich an einem wunderbaren heißen Junisonntag über einen Artikel in der Gartenkralle (Presse Sonntagsausgabe vom 18.6.2017), die ich generell regelmäßig mit großer Begeisterung lese. So, jetzt habe ich mich als konservativer Presseleser geoutet. Macht nichts. Zurück zum Thema.


Ute Woltron berichtete in diesem wunderbaren Artikel über einen neuen Trend zum ganzjährigen Gemüseanbau. Ursprünglich kam diese Idee aus Amerika, wurde aber vom Leiter der Abteilung Gemüsebau in der Gartenbauschule Schönbrunn, Wolgang Palme, aufgegriffen und an unser Klima adaptiert. Seit vielen Jahren experimentiert er mit Gemüse und Kräutern, die ohne viele Hilfsmittel in Wien und Umgebung ganzjährig angebaut und beerntet werden können.

Schnell im Lieblingsbuchgeschäft hineingeschaut und das dazugehörige Buch gekauft. Ein dicker Schmöker, sicherlich nicht zum durchlesen, eher zum durcharbeiten, aber spannend von Anfang bis zum Ende.

Fazit daraus: in unserem Klima lassen sich ganzjährig zahlreiche Gemüse und Kräutersorten anbauen, natürlich kaum Fruchtgemüse, dafür ist es zu kalt und die Tage sind zu kurz. Für Kräuter, Salate und einige Wurzelgemüse hingegen gibt es ausreichend gute Bedingungen, um das ganze Jahr zu ernten.


Meine bisherigen mehr zufälligen und völlig unsortierten Erfahrungen gibt es hier und hier und hier zu lesen. Dieses Jahr werde ich die Sache ein wenig professioneller angehen, vor allem mit entsprechenden Wintersorten und rechtzeitiger Aussaat. Die ersten Samentütchen sind schon da.


Wer hat schon Erfahrung mit konsequentem Gemüseanbau im Winter? Würde mich wirklich interessieren! Mir reicht es eigentlich schon, wenn ich alle paar Tage frisches Grün zu den Mahlzeiten reichen kann und immer ausreichend Kräuter bereitstehen. Mal sehen, ich berichte weiter, die Herbstsaaten müssen nächste Woche ins Beet.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Artikel enthält affiliates, ist aber nicht gesponsert. Alle Meinungen sind zu 100% meine eigenen.


Donnerstag, 10. August 2017

Mein Garten im August und Sommerlinkparty!

Ich liebe sie, diese heißen, langen, schläfrigen Augusttage. Alles geht ein wenig langsamer, auch wenn man keine Ferien hat und der Urlaub schon vorbei ist. Die Nächte sind kurz, oft sehr warm, aber es wird in der Früh schon später hell und auch Abends merkt man den nahenden Herbst. Tagsüber ist alles ein wenig gemütlicher, fröhlicher, entspannter, als ob die Ferienstimmung auch die Arbeitswelt erfasst hätte.


Wunderbar sind auch die langen sonnigen Nachmittage am Wochenende, an denen es zu warm ist, um irgendetwas zu unternehmen und man mit vollem Recht faul sein darf. Im Liegestuhl im Schatten mit Blick auf den Teich, mit einem guten Buch und einem kalten Getränk. Sonne tanken für den Winter, der bestimmt kommen wird.


Mein Garten im August ist vor allem durstig. Tägliches Gießen ist ein Muss, sonst vertrocknet alles.

Tomaten sind derzeit überall ein Thema, im Topf und im Beet. Jetzt werden sie täglich reif, man kann ihnen beim Rotwerden zusehen.


Der Hibiskus blüht in allen Farben von weiß bis blau, herrlich. Die Sträucher sind drei Jahre alt und blühen mittlerweile ausdauernd von Juli bis zum Frost.




Der Sommerflieder setzt zur zweiten Blüte an, nachdem ich alles Verblühte wegnahm. Pink und ein ganz dunkles Blaulila, Black Knight heißt diese Schönheit.

 

Im Gemüsebeet treibt der Mangold wieder durch und liefert täglich neue Blätter.


Die Kartoffeln sind abgeerntet, dort steht jetzt frischer Babyleaf-Salat, zwei Wochen alt. In etwa einer Woche wird er erntereif sein.


Die Goldrute am Zaun lockt unzählige Insekten an, es schwirrt und surrt überall.


Die Duftgeranie auf der Terrasse entpuppt sich wachstumsmäßig als eher enttäuschend, sie bleibt trotz optimalem Standort eher klein, aber die Blüten sind zauberhaft.



Die Beetrosen setzen nach einem kräftigen Rückschnitt vor drei Wochen zum zweiten Blütenfloor an. Dunkelrot und wunderschön buschig werden sie erst mit dem ersten Frost verschwinden.


Der Herbst steht trotzdem schon fast vor der Türe, die erste Dahlie zeugt davon. In diesem Jahr probierte ich erstmals Dahlien aus, sie sind zwar wunderschön aber von der Betreuung recht arbeitsintensiv. Ohne Schneckenkragen, Absammeln, Schneckenkorn etc. wären sie nicht so weit gekommen, anfangs war ich sicher, dass sie es nicht schaffen würden. Trotz aller Maßnahmen wurden sie jede Nacht mit Stumpf und Stiel abgefressen. Die heiße Zeit im Juni allerdings kam ihnen zugute, es gibt heuer definitiv weniger Schnecken und so schafften sie es, den Schnecken ein wenig davonzuwachsen.


Ob ich die Dahlienknollen ausgraben und überwintern oder nächstes Jahr neue kaufen werde, weiß ich noch nicht. Eigentlich habe ich keinen kühlen, dunklen aber frostfreien Ort zur Lagerung. Mal sehen. Vielleicht betrachte ich sie als "Einjährige" und kaufe nächstes Jahr neue Knollen.

Auch die Brombeeren werden langsam reif, große dunkle stachellose Früchte, ein wahrer Genuss zu Eis und Joghurt.


Im Bauerngarten blühen unermüdlich die Ringelblumen. Einmal Ringelblume - immer Ringelblume. Sie suchen sich selbst ihren Platz und gedeihen völlig ohne Pflege.


Was tut sich in eurem Sommer? Ferienzeit, Faulenzen oder tolle Projekte? Wer etwas herzeigen möchte, hier ist die Sommerlinkparty dazu. Ich freue mich auf viele Links!

Linkpartyregeln
  • Projekte, die zum Thema Haus und Garten, Familie, Leben, Hobbys, DIY, etc. passen
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog sind herzlich willkommen
  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post



Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 




Dienstag, 8. August 2017

Sommerlinkparty Von Tag zu Tag #16

Herzlich willkommen im August, nach ausgedehntem Urlaub und vielen Projekten bin ich auch wieder da. Erholt, vergnügt und voller Tatendrang.




Ich freue mich heute auf viele tolle Links zu euren sommerlichen Ideen, Projekten, Rezepten, Reiseberichten und allem, was zum Thema Sommer passt.

Linkpartyregeln

  • Projekte, die zum Thema Haus und Garten, Familie, Leben, Hobbys, DIY, etc. passen
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog sind herzlich willkommen
  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post


Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 

Freitag, 19. Mai 2017

Mein Frühlingsgarten rund um den 20. Mai

 

Schon zu Beginn unserer Bloggeraktion war es spannend zu erfahren, dass alle Bloggerinnen in ganz unterschiedlichen Gegenden gärntern. Manche in kleinen Gärten, manche in größeren, ganz am Land oder in der Stadt, im Flachland oder eher gebirgig, in Deutschland und in Österreich. So entstand die Idee, an einem Stichtag unsere Gärten und den Vegetationsstand zu vergleichen.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2017/03/mein-fruhlingsgarten-sieben-blogs-offen.html

Zunächst erschien uns das Osterwochenende passend, am Anfang des Frühlings ist der Unterschied in den Gärten sicherlich am besten sichtbar. Das Wetter machte uns einen dicken Strich durch diese Rechung, denn rund um Ostern lag bei fast allen wieder Schnee. Eine dicke geschlossene Schneedecke von mehr als 20 cm auf dem blühenden Flieder - das hat es bei uns in Wien sicherlich seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

Also verschoben wir die Aktion ein wenig und in den nächsten Tagen könnt ihr auch auf den anderen Blogs lesen, was sich aktuell im Garten so tut.

Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt 
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei
Marie von Von Tag zu Tag - Mariesblog

Mein Garten - ich gärtnere im Flachland, in Wien, am Rande des Wienerwalds - hat das bunte Farbenkleid des Erstfrühlings abgelegt und ist derzeit vor allem wunderbar saftig grün. Rund um den Teich ist der Bewuchs besonders dicht, in den nächsten Tagen werden dann Knöterich und Dotterblumen mit dem Blühen beginnen, gefolgt von Seerosen und Blutweiderich.



Die Obstbäume und Stauden bilden wunderbar viele Früchte aus. Hier die Heidelbeeren im Moorbeet, in ein paar Wochen sind sie erntereif.


Die Ribisel sind eine frühe rote Sorte und werden pünktlich rund um den Johannistag reif werden.


Auch unser winzigkleiner frisch gepflanzter Kirschbaum strengt sich mächtig an. Die Früchte - eine sehr frühe Sorte - sind sogar schon ganz leicht rötlich überhaucht.


Jetzt ist die Zeit der Akkeleien, ich liebe diese zarten Blüten sehr und sie dürfen sich im Garten versamen. Lästig werden sie nie und wenn die Blüte vorbei ist, sehen die Blätter das ganze Jahr über sehr attraktiv aus.


Im Gemüsegarten ist Hochsaison. Alles ist in der Erde, wie man so schön sagt, wobei ich in diesem verrückten Frühjahr auch ein paar Totalausfälle hinnehmen musste. Die absolut robusten Saubohnen, die ich immer Schäfchenbohnen nenne, weil ihre schwarzweißen Blüten wie Kärntner Brillenschafe aussehen, keimten heuer überhaupt nicht. Auch der Salat ließ sich sehr viel Zeit, normalerweise kann ich ab Mitte April täglich Salat ernten, heuer erst ab Mitte Mai. Ein weiterer Totalausfall war heuer der Knoblauch.


Die Kartoffeln, diesmal sind es Bintje, wachsen schon schön und kräftig. Ab Feber durften sie am Fensterbrett vortreiben, jetzt sind sie schon gute 20 cm hoch.


Die Rosenknospen sind überall dick gefüllt und werden in den nächsten Tagen aufblühen. In meinem Garten gibt es sehr viele Rosen - hier ein Post dazu - dann wird der Garten ein buntes Blütenmeer. Die allererste Rose - Coral Dawn an der Gartenhütte - hat schon eine richtige Blüte.


Danke für den Besuch in meinem Garten. Schaut unbedingt auch in den anderen Gärten vorbei, es gibt so viel zu sehen.

Wer seine eigenen Gartenprojekte und Bilder hier zeigen will - bitteschön! Die Gartenlinkparty ist noch offen. Mach mit!


Linkpartyregeln
  • Projekte, die zum Thema Garten passen. Aber auch Fotos, Impressionen, Eindrücke, Reiseerinnerungen sind willkommen.
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog.
  • Bitte keine Werbung, keine direkten Links zu Shops, keine kommerziellen Links.
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog.
  • Backlink im Post zu mindestens einem der mitwirkenden Blogs.





Auf Instagram gibt es ebenfalls traumhafte Fotos unter  #meinfrühlingsgarten2017. Auch hier kann jeder mitmachen.

https://www.instagram.com/explore/tags/meinfr%C3%BChlingsgarten2017/


Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!


Mittwoch, 17. Mai 2017

Achtung - so sehen (eventuell) Datenklaumails aus!

Meine Lieben, erst vor einigen Tagen musste ich von einem Datenklauversuch berichten. Soeben kam wieder ein ähnliches Mail in meinen Posteingang. Und da ich nun aufmerksam bin - es ist wieder exakt die gleiche Masche, diesmal allerdings sogar ohne Website - hier das Originalmail im Faksimile, damit niemand in diese Falle tappt.

Anklicken zum Vergößern

Wieder über das Kontaktformular, wieder würde ich - wenn ich antworten würde - meine mit dem Blog verknüpfte Emailadresse bekanntgeben, die vielleicht auch als Zugang für andere Dienste gilt, wieder würde jemand versuchen, die Passwörter zu knacken. Ich möchte ja niemanden zu Unrecht verdächtigen, aber wenn es diese Firma wirklich gäbe, sähe die Anfrage meiner Meinung nach anders aus, oder?

Liebe Mitbloggerinnen und Betreiberinnen von Seiten oder Webshops, passt auf. Keine ordentliche Firma sendet solche Anfragen. Bitte unbedingt löschen, ja nicht antworten, sonst passiert das.

Aufpassen und ja nicht in diese Fallen tappen.

Mit liebem Gruß
Marie

Dienstag, 16. Mai 2017

Haustiere und der Garten Teil 2: Hunde

Gestern berichtete ich über meine Erfahrungen und Tipps für Katzen im Garten. Heute ist das Thema Hunde an der Reihe.


Als wir vor knapp zwei Jahren erstmals einen eigenen Hund bekamen - ich hatte zwar als Kind einen großen Schäfermischling, dann allerdings keinen weiteren Hund mehr - war uns klar, dass auch der Garten hundegerecht gestaltet werden muss. Wir informierten uns vorher ein wenig über Hunderassen und deren Vorlieben, aber da wir ein Tier aus einem Tierheim nehmen wollten, legten wir uns nicht so genau fest. Ein Terrier sollte es eher nicht sein, da diese besonders gerne graben, auch kein allzu langhaariges Tier. Ein kleiner Jagdhund stand ganz oben auf der Liste, vor allem wegen seiner Familienfreundlichkeit und der Flexibilität im Bezug auf die Rudelzusammensetzung. Jagdhunde sind dafür bekannt, dass sie sich gut in wechselnde Rudel einfügen können und relativ stressresistent sind, das ist wichtig, wenn ständig viele Leute - vor allem Kinder - durchs Haus marschieren.

Unsere kleine Louise kam - ein Mischling aus Kleinem Münsterländer und Labrador - und nahm den Garten in Besitz. 4 Kilo schwer, 8 Wochen alt und ein Energiebündel erster Ordnung. Zunächst einmal dichteten wir den Zaun rund um das Grundstück soweit ab, dass der Hund nicht versehentlich beim Nachbarn oder sogar auf der Straße landete. Danach erhöhten wir einen Teil des Zauns, der nur knapp einen Meter hoch war, denn unser kleines Energiebündel entwickelte eine beachtliche Sprungkraft.


Der Teich war und ist Anziehungspunkt Nummer 1, das allerdings stört uns nicht, der Hund liebt das Wasser und darf gerne täglich schwimmen gehen. Nasser Hund im Wohnzimmer ist allerdings nicht meine erste Wahl, also montierten wir vor der Terrassentüre ein einfaches Kindergitter. Somit kann die Türe offen bleiben, der (nasse) Hund allerdings nicht ins Wohnzimmer gelangen.

Ein etwas größeres Problem ist nach wie vor Louises Vorliebe fürs Graben. Nein, sie ist kein Terrier, aber sie gräbt mit großer Leidenschaft. Unser Hochbeete, die vor einigen Jahren noch so aussahen...


.... sehen nun so aus.


Nach etlichen Erziehungsversuchen, Verboten, Wasserstrahl und einem fast völlig verwüsteten Gemüsebeet gaben wir auf und montierten einen Zaun. Louise kann den Zaun zwar problemlos überspringen, sie macht es aber nicht. Als sie das erste Mal ins Beet hüpfte, stellte sie relativ panisch fest, dass sie nicht mehr hinausspringen konnte, weil die Beete erhöht sind. Ich ließ sie ein wenig hysterisch werden, dann hob ich sie aus dem Beet heraus und seither lässt sie es in Ruhe.

Auch das Kräuterbeet mussten wir einzäunen, sie hatte es in einer Nacht- und Nebelaktion eines schönen Sommerabends schlicht und einfach komplett umgegraben.


Louise liebt die Gartenarbeit und will immer mithelfen. Das bedeutet, dass ich ständig einen Hundekopf zwischen mir und dem Gartenwerkzeug habe, wenn ich Gras schneide oder Unkraut jäte. Sie schnappt sich dann ein wenig Unkraut, schüttelt es wie eine Beute und räumt den Kübel aus, aber das lässt sich verkraften. Hauptsache sie ist dabei, wie bei kleinen Kindern, denen gab ich auch immer eine Schaufel in die Hand und ließ sie "mithelfen".

Was nicht mehr möglich ist: etwas einzupflanzen, wenn Louise dabei ist. Das gräbt sie nämlich sofort wieder aus. Sie will "helfen" oder "mitspielen", da hilft kein Schimpfen und kein Befehl. Also muss sie beim Pflanzen entweder im Haus bleiben oder mit einem Kind einen langen Spaziergang machen. Die Pflanzen müssen nach dem Setzen gut gegossen werden, damit auch der Geruch an den Garten angepasst wird und nicht sosehr nach Frauchen duftet. Hunde haben einfach eine unglaublich gute Nase. Aber mit diesen Maßnahmen lässt sie die meisten Neupflanzungen mittlerweile in Ruhe.

Bei empfindlichen Pflanzen oder wenn sie gesteigertes Interesse zeigt, bekommt die neue Pflanze eventuell einen temporären Kragen aus einem alten Kübel ohne Boden oder aus einem Stück Zaun. Nach ein paar Tagen ist die Neupflanzung uninteressant und die Hilfskonstruktion kann wieder entfernt werden.

Man muss ich bewusst machen, dass ein Hund, wenn ihm im Garten langweilig ist, binnen kurzer Zeit einen wirklich unglaublichen Schaden anrichten kann. Auch ein kleinerer Hund wie Louise, die knapp 17 kg wiegt, gräbt ein ganzes Beet in minuntenschnelle total um.

Was wir nicht haben: eine Hundehütte oder einen dezidierten Hundeschlafplatz. Louise akzeptiert sie nicht. Die Hundehütte wurde von den Katzen besiedelt und ihre Ruheplätze sucht sie sich selbst. Unter der Hecke auf der kühlen Erde im Sommer, in der Sonne im Gras, wenn es kühler ist.


Unser Garten war von Anfang an katzen- und kindergerecht gestaltet, wenngleich ich Fussballspielen untersage. Dazu haben wir einfach nicht genug Platz und außerdem eine Fussballwiese ein paar Meter entfernt. Um die hundegerechte Gestaltung mussten wir uns erst bemühen und es war anfangs nicht ganz leicht. Hunde kann man zwar viel besser erziehen als Katzen, aber wenn sie unbeobachtet sind oder sich langweilen, reitet sie manchmal ein kleines Teufelchen. Manches geht mit Verboten und Beobachtung, bei einigen Dingem muss man - je nach Hund - Maßnahmen treffen. Ich möchte beides, einen schönen Garten und Tiere, also ist wieder ein wenig Phantasie, Überlegung und Geschicklichkeit gefordert.

Was machen wir mit dem Hund und seinen Ausscheidungen? Große Frage!
Unser Hund ist in diesem Sinne nicht völlig gartensauber, wenngleich absolut stubenrein. Anfangs war es schlicht und einfach leichter, wenn sie den Garten mitbenützen durfte. Allerdings gibt es ein paar Regeln und mittlerweile verrichtet sie das Geschäft sowieso fast nur mehr bei den regelmäßigen Spaziergängen.

Regel 1: nicht in die Wiese pinkeln - das macht unschöne verdorrte Stellen. Louise hat ein paar Stellen im Gebüsch, wo es definitiv nicht stört. Dort darf sie hingehen und daran hält sie sich. Beigebracht haben wir es ihr mit großem Lob und Belohnung, es hat nur ganz kurz gedauert, dann hatte sie es verstanden.
Regel 2: täglich eine Runde durch den Garten machen und eventuelle Exkremente aufsammeln. Dann stinkt gar nichts. Wobei Louise eigentlich im Garten kein großes Geschäft mehr erledigen will. Sie ist gottseidank sehr sauber.
Regel 3: 3 bis 4 Spaziergänge täglich und sie erledigt fast alle Geschäfte außerhalb des Gartens.

Diese Regeln waren und sind völlig problemlos umzusetzen, ohne Druck oder viel Übung. Wie gesagt, ich will beides, einen schönen Garten und Tiere darin.

Der Post ist wieder Teil der Bloggeraktion "Mein Frühlingsgarten", 7 Blogger öffnen ihre Gärten und stellen unzählige tolle Projekte vor.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2017/03/mein-fruhlingsgarten-sieben-blogs-offen.html

Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt 
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei
Marie von Von Tag zu Tag - Mariesblog

Schaut vorbei, es lohnt sich. Wer selbst noch Gartenprojekte hat, kann diese hier verlinken, die Gartenlinkparty läuft noch bis Ende Mai. Unter #meinfrühlingsgarten2017 sind tolle Fotos zu finden, auch hier kann jeder mitmachen.

Eine schöne Maiwoche wünscht

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde.

Montag, 15. Mai 2017

Haustiere und der Garten Teil 1: Katzen

Heute geht es nicht um die vielen Tiere, die meinen Garten wild bevölkern und um die ich mich mit vielen Maßnahmen bemühe. Obwohl das eigentlich auch genug Stoff für einen eigenen Post wäre. Heute geht es um meine Haustiere - konkret ein Hund und zwei Katzen - die mit uns leben und natürlich auch den Garten nützen. Manchmal haben sie nur leider ein wenig andere Vorstellungen von der Gartengestaltung als ich. Vor allem unser Hund, seufz.

Aber zunächst zu den Katzen. Sie sind im Prinzip wesentlich pflegeleichtere Gartenbewohner als der Hund, vor allem deshalb, weil sie schon aufgrund ihrer Größe nicht ganz so schnell ganz so viel Schaden anrichten können.


Unsere Katzen sind Freigänger, die - wenn ich sie einfangen kann und sie Lust dazu haben - in der Nacht im Haus schlafen. Meistens jedenfalls. Untertags sind sie unterwegs, in unserem Garten und in den Nachbargärten, was rechtlich absolut in Ordnung ist. Hier ist das Nachbarschaftsrecht eindeutig, in Gegenden, wo es üblich ist, dass Katzen frei laufen dürfen, also in unserer Gartensiedlung, muss man auch die Nachbarskatzen im eigenen Garten dulden, selbst wenn sie diesen manchmal verschmutzen. Natürlich, ein frisch umgegrabenes Beet ist ein wunderbares Katzenklo, das wissen wir alle. Man darf die Katzen zwar beispielsweise mit einem Wasserstrahl verjagen, nicht aber Dinge nach ihnen werfen oder sie verletzen. Katzenbesuch muss also geduldet werden, in unserer Siedlung ist das aber gottseidank überhaupt kein Problem.

Anmerkung: wer Katzen im Garten hat, muss sich meist um Wühlmäuse und Maulwürfe keine Gedanken machen. Sie riechen den Katzenkot und ziehen ein paar Gärten weiter.

Die vielen Katzen unserer Nachbarn haben bei meinen Kindern auch diverse Spitznamen bekommen, der Nachbarkater heißt bei ihnen Toastbrot, weil er, wie meine Kinder meinen, ebenso intelligent wie Toastbrot ist (aber ein wunderbar lieber und sehr anschmiegsamer Tigerkater! Ich muss ihn verteidigen!). Die Katze der Nachbarn auf der anderen Seite - eine riesige wunderschöne Norwegische Waldkatze - heißt Königin, weil sie die gesamte Nachbarschaft dominiert. Der Kater ein wenig weiter weg - ganz weiß mit Ringelschwanz - heißt Handschuhdieb, weil er die Angewohnheit hat, alle Gartenhandschuhe zu klauen. Wir leben in einer Katzenwelt.

Wichtig für alle (vor allem für neue!) Katzenbesitzer ist sich klarzumachen, dass sich Katzen nicht einsperren lassen. Sie finden immer irgendwo einen Weg aus dem Garten, aber bei Gefahr dann möglicherweise nicht mehr schnell genug zurück. Daher ist es das oberste Gebot, den Garten vor allem an den Grenzen durchlässig zu gestalten. Somit haben die Katzen ausreichend Fluchtwege und finden schnell wieder in die sicheren Bereiche zurück. Wir haben in unserem Zaun bewusst mehrere Durchschlupfmöglichkeiten geschaffen, die zu klein für den Hund aber groß genug für Katzen sind. Bisher - Klopf auf Holz - haben unsere Katzen bei Gefahr immer noch schnell in den Garten flüchten können.


Es gibt unzählige Firmen, die mit der Angst der Katzenbesitzer gutes Geschäft machen. Katzendichte unglaublich hohe Zäune, Elektrozäune, Elektrohalsbänder, weiß der Teufel was noch alles. Tatsache ist, es funktioniert nicht und füllt nur die Taschen der findigen Hersteller. Katzen lassen sich nicht in einen Garten sperren, es sei denn, man baut ein richtiges Gehege, das auch oben vergittert ist, wie es viele Züchter machen. Man muss sich einfach generell überlegen, ob die Katze eine Freigängerin sein soll oder nicht, je nach Gegend, nach Katze, nach Lebensstil. 

Ein weiterer Punkt sind Verstecke und witterungsgeschützte Orte. Wir haben keine Katzenklappe, weil es technisch bei uns kaum möglich und energietechnisch schlicht und einfach ein Wahnsinn wäre. Trotzdem kann ich die Katzen vor allem bei kaltem Wetter nicht ständig im Haus lassen oder einfangen, wenn ich weggehen muss. Also gibt es mehrere Orte, an denen sie sich verkriechen können und vor Nässe und Kälte geschützt sind.

Ein Ort ist in der Gartenhütte, als Eingang sägten wir einfach ein entsprechend großes Loch in die Türe. In der Hütte steht eine gedämmte Box, die auch im Winter dafür sorgt, dass die Katzen im Notfall nicht erfrieren.
Hier muss ich nur regelmäßig Nachschau halten, ob sich nicht ein anderes Tier auch gerne einnisten würde.


Der zweite Ort ist die kleine Hütte, eigentlich als Hundehütte gekauft, aber der Hund mag sie nicht. Die Katzen hingegen lieben sie und schlafen oft untertags drinnen, mit Blick auf Terrasse und Haus, aber geschützt vor allzu aufdringlichen Blicken. Die Hütte steht ein wenig abseits halb unter einer Hecke, offen zu windabgewandten Ostseite (wir haben fast immer Westwind) und im Sommer gut schattiert. Innen ist sie gut ausgelegt und somit warm und gemütlich, so wie es Katzen mögen.


Am Teich wollte ich mit einem wunderbaren Liegestuhl eigentlich eine ruhige Oase zum Lesen schaffen, aber dieser Ort wurde fast sofort von den Pelztieren okkupiert. Geschützt, im Winter sonnig, im Sommer schattig, Blick über den Teich, etwas erhöht - alles was Katzenherzen höher schlagen lässt. Also der Katzensessel schlechthin.

Manchmal residiert der Kater allerdings auch im Schnittlauchtopf.

Was Katzen und andere wilde Gartenbewohner betrifft, so muss man sich immer darüber im Klaren sein, dass Katzen Jäger sind und alles jagen, was sie erwischen können. Mäuse, Libellen, Frösche, Kröten, Vögel, Blindschleichen und vieles mehr. Meist bringen sie ihre Beute dann stolz ins Haus und rupfen den Jungvogel genussvoll am Küchenboden oder unter dem Bett. Beides schon erlebt.
Wer damit nicht umgehen und im Notfall eine halbtote Maus nicht schnell selbst ins Jenseits befördern kann, sollte sich keine Katzen halten oder diese zumindest nicht ins Freie lassen. Allerdings sind Katzen vonTemperament und Geschicklichkeit her oft sehr unterschiedlich. Katze Lilith beispielsweise ist zwar ständig auf der Pirsch, hat bisher aber noch nichts Nennenswertes erlegt. Kater Leander hingegen bringt regelmäßig Beute ins Haus, teilt aber "brüderlich" mit seiner Katzenschwester. Will heißen er frisst, knurrt dabei, sie sitzt daneben, wenn er fertig ist, darf sie die Reste haben. Männer! Beide Katzen sind im Übrigen kastriert.


Wer also Vogelhäuschen oder Vogelnester in seinem Garten hat, sollte diese schützen, generell, denn kaum ein Garten ist vor Nachbarskatzen ganz sicher. Hoch aufhängen, keine Kletterhilfen und rundherum möglichst ein Gebüsch, in dem sich Jungvögel verstecken können, ohne dass ihnen die Katze zu nahe kommt. Hier habe ich ein paar weitere Tipps gefunden, aber aufpassen, Gegenstände nach Katzen werfen ist verboten, ebenso generell der Einsatz von Stacheldraht. Hier drohen sogar empfindliche Strafen.

Wie überall geht es auch in unseren Gärten darum, ein friedliches und artgerechtes Miteinander für alle zu ermöglichen.

Meine Punkte für den katzenfreundlichen Garten
  • Grenzen durchlässig gestalten und Fluchtwege offen halten
  • Witterungschutz und Rückzugsmöglichkeiten anbieten
  • Andere Gartenbewohner soweit wie möglich schützen

Wichtig ist mir auch, dass die tiergerechten Maßnahmen einfach, praktikabel und überschaubar bleiben. Immer saubere Pölster im Katzenhaus - vergiss es! Einmal pro Monat waschen, damit keine Flöhe hineinkommen, fertig. Teure Lösungen für Türchen im Zaun (alles schon gesehen!) - so ein Unfug. Ein Loch, das groß genug ist und an dem sich die Katze nicht verletzen kann - fertig. Auch sonst sollen alle Maßnahmen rund um die Tiere einfach und praktisch sein, superkreative oder teurere Lösungen hebe ich mir für andere Dinge auf.
Im nächsten Post geht es dann um Garten und Hund.

Dieser Post ist Teil der Serie "Mein Frühlingsgarten", in der sieben Blogs und Bloggerinnen ihre Gärten vorstellen und Projekte und Ideen mit euch teilen. Schaut auch in den anderen Blogs vorbei, es sind wunderbare Ideen, Bilder, Impressionen und Projekte dabei.


http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2017/03/mein-fruhlingsgarten-sieben-blogs-offen.html


Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt 
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei
Marie von Von Tag zu Tag - Mariesblog

Auch eine Frühlingsgartenlinkparty gibt es hier. Komm und verlink deine frühlingshaften Gartenbilder oder Projekte. Auf Instagramm kannst du unter #meinfrühlingsgarten2017 ebenso Fotos und Impressionen verlinken.

Mit liebem Gruß
Marie