Montag, 14. November 2016

Die besten Pflanzen für den Herbstgarten

Bunt, abwechslungsreich, strukturiert und spannend soll er sein - mein Garten, rund ums Jahr. Im Herbst und im Winter ist das nicht ganz einfach zu erreichen, wir leben in einer Gegend mit vier Jahreszeiten, wovon zwei eher unfreundlich zu Blühendem und Wachsendem sind.




Doch es gibt zahlreiche Pflanzen, die immergrün sind, tolle Früchte oder Samenstände produzieren, im Winter eine schöne Silhouette abgeben und sich auch noch für herbstliche Dekos eignen.

Gestern habe ich meine Blumenkistchen vor den Fenster herbstlich dekoriert. Nach ein paar wirklich eiskalten Frostnächten waren Petunien und Zauberglöckchen endgültig erfroren. Heuer kam der Frost zwar später als in anderen Jahren, dafür umso heftiger. (Auch mein Salat liegt mittlerweile am Boden...)


Einschub für alle Gartenfreaks: angeblich schlüpfen die ersten Baby-Nacktschnecken im November und wenn es dann so richtig kalt ist, erfrieren sie gleich. Hoffentlich!!! Also hat Novemberfrost etwas Gutes an sich.

Zurück zu den Blumenkistchen, ich wollte eine herbstliche Deko, die ich dann in zwei Wochen (ja - nur mehr zwei Wochen bis zum ersten Advent) vorweihnachtlich schmücken kann. Also schnitt ich die erfrorenen Blühpflanzen einfach ab und gemeinsam mit meinem Sohn plünderte ich den Garten.




Efeu wird, wenn er älter als ca. 10 Jahre ist, ein wunderbares Baum-Strauch-Ungetüm. Er hört auf zu klettern (dafür wuchert er), seine Blätter ändern die Form (nicht mehr gezackt) und er beginnt wunderschön zu blühen. Im Oktober ist das noch eine tolle Futterquelle für Insekten und an sonnigen Tagen werden die Blüten regelrecht belagert. Für Herbstdeko eignet er sich großartig, außerdem ist er immergrün.




Irgendein Nadelgehölz sollte in jedem Garten stehen, bei uns sind es zahlreiche uralte Fichtenbäume in der Nachbarschaft. Oft verfluche ich sie, weil sie viel Licht nehmen, den Boden sauer machen und austrocknen. Allerdings duften sie an warmen Sommertagen wunderbar nach Wald und im Winter geben sie der Gartenlandschaft Struktur. Weiters habe ich einen unerschöpflichen Vorrat an Fichtenreisig zur Verfügung.




Mahonien sehen ein wenig aus wie Stechpalmen, sind aber kleiner und die Blätter sind weicher. Sie sind immergrün, blühen wunderbar gelb zu Frühlingsbeginn und sollten in keinem Garten fehlen.
 



Berberitze ist kleinblättrig, immergrün, schnellwachsend und extrem stachelig. Nichts für Terrassen oder Wegbegrenzungen, aber toll für den Zaun, um ungebetene Gäste abzuhalten.




Wildrosen blühen zwar nur kurz und üppig im Juni, den Rest des Jahres sind sie eher unattraktiv und ziemlich invasiv. Man muss sie strikt im Zaum halten. Im Herbst allerdings schmücken sie sich mit zauberhaften roten Hagebutten.




Alle diese Zweige und Fruchtstände steckte ich einfach dicht an dicht in die alte Erde, dort bleiben sie bis zum Frühjahr und schmücken die Kistchen. In zwei Wochen werde ich sie mit Weihnachtsdeko ergänzen.




Hier gibt es weitere Ideen für herbstliche Dekos von Blumentöpfen und Kisterln. Hier sind meine Blumenkisterln im Frühjahr, im Spätsommer und im Winter zu sehen.

Aus diesen Zweigen und Fruchtständen lassen sich auch tolle Gestecke binden, beispielsweise als Adventgesteck oder für den Friedhof.

Mit liebem Gruß

Marie

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1 Kommentar:

  1. Liebe Marie,
    danke schön für die schönen Bilder. Noch eine schöne Woche.
    LG Elke

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