Dienstag, 4. Februar 2014

Mini - Serie: Kinderzimmer

Als Architektin und Mama von zwei Kindern verfolge ich mit großem Interesse die Entwicklungen im Bereich Kinderzimmer und Kinderzimmerausstattung. Abgesehen davon, dass es wirklich zauberhafte Dinge und wunderbar praktische Lösungen gibt, fallen mir aber vor allem diese Dinge auf.
  • Die Kinderzimmer werden immer kleiner - zumindest diejenigen in Miet- und Eigentumswohnungen. Hatte ein durchschnittliches Kinderzimmer vor 20 Jahren noch rund 12 bis 15 m2, so pendelt man sich jetzt bei ca. 10 m2 ein. (Unter 10 m2 darf man einen Raum in vielen Ländern nicht mehr "Zimmer" nennen. Bauordnung.)
  • Dafür nimmt die Anzahl der Räume pro Wohnung zu. Hatte ein durchschnittliche Wohnung für eine Familie in den 1980-er Jahren bei ca. 90 m2 noch drei Zimmer (Wohnzimmer und 2 Schlafzimmer), so werden heute Wohnungen dieser Größe meist mit vier Zimmern geplant (Wohnzimmer und drei Schlafzimmer, wobei die Küche meist ins Wohnzimmer integriert ist). Dementsprechend kleiner fallen die Schlafzimmer aus.
  • Kinderzimmer sind meist so geplant, dass sie für mehr als ein Kind fast nicht mehr adaptierbar sind. Sie sind einfach zu eng.
  • Kindermöbel werden immer bunter, lustiger und für immer kürzere Zeit nutzbar. Glaubt man den Katalogen der Hersteller, so braucht ein Kind bis zum 18. Lebensjahr mindestens vier bis fünf Betten und mindestens ebensoviele Kinderzimmereinrichtungen (Baby, Kleinkind, Kindergartenkind, Volksschulkind, junger Teenager, älterer Teenager, eventuell Student). Natürlich immer mit den entsprechenden altersgerechten Designs und Accessoires.
  • Gute Kindermöbel werden immer teurer.

Was braucht man aber wirklich? Welche Möbel sind unbedingt notwendig - und wie kann man das Zimmer so adaptieren, dass es lange nutzbar und trotzdem altersgerecht ist?


Meine Miniserie gibt darüber in den nächsten Tagen Auskunft.


Teil 1: Das Bett
Teil 2: Wickeltisch und Wickelkommode
Teil 3: Schreibtische
Teil 4: Kleidung und Kleiderkästen
Teil 5: Spielzeug und Spielzeugaufbewahrung
Teil 6: Design und Gestaltung

Mit liebem Gruß
Marie

Kommentare:

  1. Ich würde Möglichst früh auf Möbel für "Erwachsene" umstellen und da lieber richtige Holzmöbel kaufen. Die kann man dann auch mal streichen, schleifen oder mit Öl einlassen und so immer mal wieder "Verwandeln". Darauf hatten beime Eltern damals geachtet und ich hab immer mal wieder was neues aus meinen Möbeln gemacht.

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    1. Ja, da hast du völlig recht, in diese Richtung gehen auch meine Überlegungen. Man kann einfach nicht alle paar Jahre eine komplette neue Einreichtung kaufen, so nett die diversen Baby- und Kinder- und Jugendzimmer in den Katalogen auch aussehen.
      Mit lieben Grüßen
      Marie

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