Mittwoch, 12. Februar 2014

Lavendelzucker und Vanillezucker - selbstgemacht


Lavendelzucker, Lavendel und Vanillezucker.
Die Lavendelernte 2013 war gut! Die heißen Tage im Juli haben dem Aroma nicht geschadet, im Gegenteil. Auch wenn meine Lavendelbüsche noch klein sind, haben sie im letzten Sommer sehr viele wunderbar duftende Blüten getragen.

Ende Juli wurde der Lavendel geerntet (ja, das ist spät, aber die Blüten waren dann erst so richtig ausgereift) und vorsichtig kopfüber in der Gartenhütte getrocknet. Danach wurde er vorsichtig abgerebelt und die Blüten in kleine einfache Schraubgläser gefüllt.

Lavendelblüten.
Leider gibt es kein Geruchs - Internet. Sonst könnte ich euch den wunderbaren Duft mitschicken.

Getrocknete Lavendeblüten, vorsichtig abgerebelt und im Glas dunkel aufbewahrt.

Heute habe ich damit Lavendelzucker hergestellt. Eine tolle und außergewöhnliche Ergänzung zu cremigen Desserts. Außerdem war mein Vanillezucker ebenfalls verbraucht, also habe ich auch hier die Vorräte ergänzt.

Vanillezucker - selbstgemacht

Ich kaufe schon lange keinen Vanille- (oder noch schlimmer: Vanillin-) Zucker mehr. Mit einer echten Vanilleschote lässt sich normaler Feinkristallzucker (oder jeder andere Zucker) in rund einer Woche perfekt aromatisieren.

Man braucht eine Vanilleschote, ein kleines Schraubglas und Zucker. Die Schoten werden in das Glas gesteckt und vollständig mit Zucker bedeckt. Es reicht, wenn man das Glas alle paar Tage kurz schüttelt. Nach rund einer Woche ist der Zucker aromatisiert und schmeckt wunderbar.

Wer die dunklen Vanillepunkte im Zucker haben möchte, schneidet die Schote vorher auf, kratzt das Mark heraus, vermischt dieses mit dem Zucker und füllt dann alles in ein Schraubglas.

Vanilleschoten werden in ein sauberes Schraubglas gefüllt.

Vanilleschoten vollständig mit Zucker bedecken.

Auf diese Weise lassen sich verschiedene aromatisierte Zucker herstellen.

Lavendelzucker - selbstgemacht

Ein Esslöffel getrocknete Lavendelblüten wird mit ca 150 g Zucker gut vermischt und in ein Schraubglas gefüllt. Wichtig ist, dass die Blüten schon getrocknet sind, da sie sonst zuviel Feuchtigkeit an den Zucker abgebeben.


Lavendelblüten gut mit Zucker vermischen.

Die fertige Mischung in ein kleines Schraubglas füllen - das duftet!

Der Zucker sieht auch noch entzückend aus.
Nach etwa einer Woche kann der Zucker verwendet werden und hält bei trockener, kühler und dunkler Lagerung rund ein Jahr.

Lavendelzucker und Vanillezucker.
Viel Spaß beim Nachmachen!
Marie

Besuch mich doch auf facebook oder pinterest! Ich freue mich!

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei.

Kommentare:

  1. Vanillezucker mach ich auch immer selber, aber Lavendelzucker noch nie, feine Idee, danke.
    Liebe Grüße
    Kebo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für dein Kommentar, der Lavendelzucker ist wirklich etwas Besonderes. Toll passt er beispielsweise zu Nachspeisen wie Blanc Manger, Crème brulée, etc.
      Liebe Grüße
      Marie

      Löschen
  2. Mhhhh, Lavendelzucker klingt lecker. Ich mach "nur" Vanillezucker, allerdings meist mit ausgekratzten Schoten. Das reicht eigentlich auch...
    Liebste Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, stimmt, aber manchmal will ich die "schwarzen Pünktchen" nicht im Zucker haben... dann mache ich es mit den ganzen Schoten.
      Liebe Grüße
      Marie

      Löschen
  3. Mmmmmh! Ich kann's fast riechen!!! :-)
    Ich nehme übrigens IMMER statt Vanille-Zucker normalen Zucker und tue ordentlich viel "frische" Vanille mit hinein. - Schmeckt wirklich besser, als der gekaufte.
    Alles Liebe!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, gekaufter Vanillinzucker geht gar nicht. Mittlerweile mache ich sogar Vanillepudding, etc. selbst - ohne Fertigmischung. Geht ganz einfach und dauert nicht länger.
      Liebe Grüße
      Marie

      Löschen
  4. Oh ja, ich hatte auch das Gefühl, das es 2013 besonders viel Lavendel gab...
    Lavendelzucker....tolle Sache!

    Grüßle, jessi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt, 2013 war ein tolles Lavendeljahr, auch wenn er bei uns aufgrund des kalten Frühlings erst viel später geblüht hat. Dafür dann umso reicher.
      Mit liebem Gruß
      Marie

      Löschen
  5. Hallo Marie
    Lavendelzucker muss ich unbedingt mal machen, wäre sicher super um die gebrannte Lavendelcreme zu machen :D
    Lg
    Katja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, ausprobieren lohnt sich. Das Rezept stammt übrigens aus dem handschriftlichen uralten Rezeptheft meiner Großmutter. Rezeptbuch wäre zuviel gesagt, sie hat einfach ihre Rezepte in einem einfachen Schulheft notiert. Aber die Ideen sind großartig. Und ich probiere sie nach der Reihe aus.
      Mit liebem Gruß
      Marie

      Löschen
  6. I have never tried flavored sugar. This looks like a fun one to try! Can't wait to get some lavender!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Heather,
      I just visited your wonderful blog! Amazing! Thanks for your comment.
      Marie

      Löschen
  7. Ich hab auch eine zeitlang Vanillezucker selber gemacht - sollte ich wieder machen... Lavendel hab ich bis jetzt immer in die Marillenmarmelade (Aprikosen) gegeben - die Zuckervariante klingt gut - ich hab eh so viel Lavendel im Garten :)
    GLG, Geraldine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Geraldine!

      Wie macht man das mit der Marillenmarmelade? Das klingt toll! Ich mache Marmelade auch meist selbst. Bitte um ein genaues Rezept.

      Liebe Grüße
      Marie

      Löschen
  8. Hallo Marie!

    Ich habe deinen Blog erst heute entdeckt und habe schon mal "quergelesen".
    Du hast einen tollen Blog und viele interessante Ideen!
    Deine Challenges finde ich super! Werde deine Weihnachts-Organisations-Challenge gleich morgen starten!

    Warum ich gerade unter diesen Post kommentiere, ist deine Art der Lavendelernte:
    Meine Eltern haben tolle Lavendelbüsche und immer zur "Erntezeit" fahren sie in den Urlaub. Da ich dann zum Garten-Versorgen eingeteilt bin, "darf" ich den Lavendel ernten.
    Ich liebe Lavendel und die Ernte geht dann auch direkt in meinen Haushalt.
    Ich habe mich jedes Jahr fast ein wenig geärgert, weil ich die Sache ziemlich umständlich fand. Abschneiden, aufhängen, trocknen lassen, vorsichtig abrebeln, Stroh entsorgen. Ziemlich "mistig" das Ganze.
    Heuer habe ich es erstmals anders gemacht. Ich habe die reifen Blüten (also vor dem Zusammenschneiden) geerntet und dann erst die leeren Stängel abgeschnitten. Die Blüten habe ich zum Trocknen in eine größere Schachtel gegeben und sie mehrmals täglich "gewendet". Da es heuer sehr regnerisch war, hatte ich die Schachtel in meiner Wohnung stehen - der Duft war toll. In kurzer Zeit waren die Blüten ganz trocken und ich habe sie zur weiteren Verwendung in luftdichte Gläser gefüllt.
    Das Ganze war viel angenehmer für mich und ich habe mir den ganzen Mist erspart.

    Übrigens: Ich gebe immer vor dem Staubsaugen einige Lavendelblüten auf den Boden und sauge sie als erstes ein. So habe ich während des Saugens immer auch ein angenehmes Dufterlebnis!

    Ich freue mich auf das weitere Stöbern auf deinem Blog!
    Liebe Grüße! Klara

    AntwortenLöschen
  9. Tolle Idee. Ich habe das ganze letztens mit Minze ausprobiert und das Ergebnis war einfach nur überragend :)

    AntwortenLöschen

Bitte hab Verständnis, wenn dein Kommentar erst nach einer Prüfung erscheint. Dieser Blog soll ein Ort der Freude, der freundlichen Kommunikation und des fröhlichen Ideenaustauschs sein. Trotzdem freue ich mich natürlich über alle Anregungen und Meinungen - auch kritische Meldungen sind willkommen, soferne sie höflich und konstruktiv sind.
DANKE für alle Kommentare, ich freue mich immer über Rückmeldungen.